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Montag, 10. Oktober 2016

Jonis Start in die B(r)eikost mit Mittagsbrei-Grundrezept (& Unboxing der Degustabox)

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder einen Beitrag von mir. Es ist wirklich unglaublich - mein kleines Baby ist plötzlich schon fast fünf Monate alt und mein Großer wird in etwas mehr als zwei Monaten vier. Die letzten Wochen waren turbulent, seit Jonis Geburt mussten wir lernen, als vierköpfige Familie zu existieren und ich kann mit Stolz behaupten, dass es die meiste Zeit wirklich gut funktioniert. Juli ist zwar zur Zeit ein typischer fast-Vierjähriger, testet Grenzen, gibt Widerworte und hat auch den einen oder anderen Ausraster, der mich zur Weißglut treibt, aber nichts desto trotz ist er ein wunderbarer großer Bruder. Joni ist auch ein wunderbarer kleiner Bruder. Er ist so ein liebes Baby, weint ganz selten, ist sehr genügsam und ein richtiger Sonnenschein. Es gibt so Vieles, über das ich berichten könnte und so viele Geschichten aus den letzten fünf Monaten, die ich gern aufschreiben würde, aber tatsächlich fehlt mir dazu die Zeit, denn ich muss gestehen, dass ich nach einem Tag mit meinen zwei Mäusen, Philipp und dem Haushalt einfach gerne aufs Sofa sacke, die Füße hochlege und den lieben Gott einen guten Mann sein lasse.

Heute möchte ich euch allerdings von unserem tollen Beikost-Start berichten. Ich bin ein großer Beikost-Fan, auch wenn ich dieses Mal das Stillen in vollen Zügen genieße. Es ist einfach so praktisch: Man hat die Brüste ohnehin immer dabei und jede Mahlzeit ist genau richtig temperiert. Nichtsdestotrotz liebe ich es, wenn die Kleinen neue Geschmäcker entdecken - ich glaube, wir können uns gar nicht vorstellen, wie aufregend das sein muss. Ich habe das große Glück, dass meine Oma noch sehr aktiv einen kleinen Gemüsegarten pflegt und so konnte ich vor knapp drei Wochen einen allerersten Kürbisbrei mit einem Kürbis aus Omas Garten kochen. Joni hat ihn wunderbar angenommen, sodass wir auch Pastinaken- und Karottenbrei getestet haben. Eine Woche später kam die erste Kartoffel dazu und mittlerweile futtert er eine ganze Portion Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Es macht mir riesigen Spaß, für meinen Mini selbst zu kochen, ich bin aber auch kein Gläschen-Feind, denn ich finde es super praktisch, überall schnell mal was kaufen zu können. Allerdings ist es doch eine immense finanzielle Ersparnis, Babybrei selbst zu kochen, vor allem, wenn man das tolle Gemüse direkt aus dem Garten bekommt. Ich bin außerdem ein großer Lidl-Freund, denn dort bekommt man viel Obst und Gemüse in Bio-Qualität zu bezahlbaren Preisen. Heute war es dann mal wieder so weit: Nachschub musste her und da wir zufällig mit der letzten Degustabox das tolle Rapsöl aus der Teutoburger Ölmühle zugeschickt bekommen haben, habe ich heute zwei Sorten Babybrei gekocht. Hier ist mein Grundrezept für fünf bis sechs Portionen Brei:


 600g Gemüse
300g Kartoffeln (keine festkochenden verwenden)
300ml Wasser (ggf. etwas mehr)
50ml Rapsöl
180ml Apfelsaft (100% Fruchtgehalt)

Zuerst schält ihr das Gemüse und die Kartoffeln und schneidet alles in kleine Stücke. Dann gebt ihr es zusammen mit dem Wasser in einen Topf und lasst es circa 20 Minuten zugedeckt schön weich köcheln. Anschließend füllt ihr das Gemüse zusammen mit dem Öl und dem Apfelsaft in ein hohes Behältnis und püriert es gründlich. Der Brei kann dann portionsweise (150-200g entsprechen einer Portion) in gefriergeeignete Behältnisse gefüllt und nach dem Auskühlen eingefroren werden. Kleiner Tipp: Wer nicht so viele Dosen besitzt, kann z.B. auch kleine Gefrierbeutel verwenden!


Die Gemüsesorten können selbstverständlich variiert werden. Ich habe heute beispielsweise einen Kürbis-Karotte-Kartoffel- und einen Kohlrabi-Karotte-Kartoffel-Brei gekocht. Letzteren hat Joni heute Mittag gleich probiert und für gut befunden :). Das Rapsöl liefert wichtige Fettsäuren, die die Aufnahme von Vitaminen unterstützen und den Apfelsaft (alternativ geht auch jeder andere 100%ige Fruchtsaft) braucht man zur besseren Eisenaufnahme. Babies sollen 2-3mal pro Woche Fleisch oder einen anderen eisenhaltigen Brei-Zusatz bekommen, wie z.B. Hirse oder Haferflocken. Das Fleisch koche ich extra und friere es portionsweise ein. Hierfür eignet sich eine Eiswürfel-Form hervorragend, denn ein Kämmerchen entspricht genau einer Portion Fleisch für den Mittagsbrei. Ihr könnt mageres Rinder-, Schweine-, Lamm- oder Geflügelfleisch nehmen.

Für ca. 18 Fleischportionen á 20g braucht ihr:

360g mageres Fleisch, das ihr gründlich abspült und trocken tupft. Anschließend bedeckt ihr es zur Hälfte mit Wasser und lasst es etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln. Zusammen mit dem Kochwasser püriert ihr es fein und füllt es dann portionsweise ab. Wenn es abgekühlt ist, kann es eingefroren werden.

 
Wenn ihr den Gemüse-Kartoffel-Brei und das Fleisch extra kocht, könnt ihr wunderbar ohne viel Aufwand zwischen verschiedenen Breien variieren, auch zwischen der vegetarischen und der fleischhaltigen Sorte. Das bringt Abwechslung in den Beikost-Alltag und mal ehrlich - wir essen ja auch nicht gerne jeden Tag das Gleiche, oder? :-) 


Ich freue mich, dass Joni den Mittagsbrei so gut annimmt. Er schafft mittlerweile wirklich eine ganze Portion und ich muss ihn hinterher nicht mehr stillen. Ich freue mich jetzt schon auf den Abendbrei, auch wenn jeder neue Brei ein kleines Stückchen mehr Abnabelung mit sich bringt. Babies werden einfach viiiiiiel zu schnell groß.

Habt ihr noch andere tolle Brei-Rezepte für mich? Wie ihr seht, bin ich da sehr offen und experimentierfreudig und Jonis Verdauung spielt bislang auch wunderbar mit. Also, wenn ihr ein paar Vorschläge habt, immer her damit!


Neben dem Raps-Kernöl von der Teutoburger Ölmühle steckten auch noch folgende Köstlichkeiten in der September-Degustabox: Japanese Sticky Grill Sauce von Knorr, Bolognese- und Curry-Sauce von Biovegan, Melflor Creme, "Pretty Paris"-Tee von Milford, Berry und Lemon "Fruitmania" von Haribo, Mikrowellen-Popcorn von Chio, "Soft Rote Beeren"-Frühstückskekse von belVita, einen grünen Smoothie von FÜR und - das Beste kommt zum Schluss - einen superschokoladigen XL-Brownie von Bahlsen. Wie immer eine gelungene bunte Mischung!

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

* Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare unserer ehrlichen Meinung und uns hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

1 Kommentar:

  1. Goldig! Das ist natürlich eine gute Sache mit der Beikost, so gewöhnt sich das Kleine schon rechtzeitg an vollwertige Nahrung. Ich finde, ein gelungener Blog!!! Wer selber einen Blog hat und keine Zeit oder Lust auf SEO-Suchmaschinenoptimierung ist bei mir richtig https://goo.gl/Ry3PUO
    Ich wünsche jedenfalls alles gute mit den Kleinen und viel Erfolg mit dem Blog!

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