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Donnerstag, 4. Februar 2016

Schokokusstorte mit Pfirsichen und Popcorn-Topping

Mit Geburtstagen ist das ja so eine Sache: Die einen haben im Sommer Geburtstag und können die tollsten Garten-Barbecue-Parties mit bunten Lampions feiern, die anderen feiern ihren Geburtstag bei matschigem Winterwetter und träumen von den tollsten Garten-Barbecue-Parties mit bunten Lampions. Als Februar-Kind zähle ich zur zweiten Kategorie, aber während meiner Schulzeit hat mir das meist gar nicht so viel ausgemacht. Da es Ende Januar immer Zeugnisse gab und in Niedersachsen darauf zwei Ferientage folgten, hatte ich an meinem Geburtstag ganz oft schulfrei und das fand ich natürlich super. Als Studentin Anfang Februar Geburtstag zu haben ist allerdings nicht ansatzweise so super. Das nahende Semesterende wird jedes Mal von drohenden Deadlines, den letzten Präsentationen und gefürchteten Klausuren bestimmt. Letztes Jahr habe ich demnach an meinem Geburtstag sogar bis 18 Uhr eine Präsentation in der Uni gehalten. Dieses Jahr war es nicht ganz so schlimm. Die letzte Präsentation wurde am Montag, also genau einen Tag vor meinem Geburtstag, gehalten und abgesehen von all dem Gelerne, das diese Woche ansteht, hatte ich an meinem Geburtstag sogar tatsächlich frei. Yay! So konnte ich meinen Geburtstag, gemeinsam mit meinen lieben Gästen, natürlich viel mehr genießen. Nach meinem nicht ganz so gelungenen (aber dennoch köstlichen!) Oreo-Milchcreme-Kuchen im letzten Jahr, habe ich dieses Jahr einen ganz eigenen Geburtstagskuchen mit einigen meiner Lieblingszutaten kreiert und das Ergebnis war eine köstliche Schokokusstorte mit Nutellaboden, Pfrisichfüllung und Popcorn-Topping!


Für eine 26er-Springform:
15 Scheiben Zwieback
200-250 g Nutella
12 Schokoküsse
500 g Magerquark
200 ml Sahne
1 EL Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
30 g Instant-Gelatine-Pulver
1 Dose Pfirsische
Popcorn nach Wahl

Für den Boden zerkrümelt ihr den Zwieback entweder in einem Blender oder mit der Gefrierbeutel-Nudelholz-Zertrümmerungsmethode (vielleicht aus Rücksicht auf die Nachbarn nicht, wie ich, um 23 Uhr) und mischt den Zwieback-Krümel-Staub mit dem Nutella bis ihr eine homogene Masse erhaltet, die ihr fest und gleichmäßig auf den Boden der Springform drückt und für etwa eine Stund ein den Kühlschrank stellt. In der Zwischenzeit lasst ihr die Pfirsiche abtropfen und schneidet sie in kleine Würfel. Für die Tortencreme entfernt ihr die Waffelböden der Schokoküsse und gebt die Schaumcreme mit der Schokolade in eine große Schüssel. Dazu gebt ihr den Magerquark, den Zucker und den Vanillezucker. Nun rührt ihr alles kurz durch bis alles gut vermischt ist und mixt anschließend das Gelatinepulver unter die Masse. Nun schlagt ihr die Sahne in einer zweiten Schüssel steif und hebt diese anschließend unter die Schokokuss-Quark-Creme. Etwa ein Drittel der Creme wird auf dem Tortenboden verteilt, darauf legt ihr die Pfirsichwürfel und die restliche Creme wird dann gleichmäßig auf die Pfirsichen gegeben. Die Torte sollte mindestens zwei Stunden kalt gestellt werden, am besten sogar über Nacht. Ich habe die Torte erst in Stücke geschnitten und dann das Popcorn (in meinem Fall Toffee-Popcorn von Chio) darauf verteilt. 


Wie jedes Jahr habe ich mich mit der Wahl meines Geburtstagskuchen sehr schwer getan, sämtliche Backbücher gewälzt und das Internet durchforstet, aber nichts konnte mich so richtig begeistern. Die Idee einer Schokokusstorte fand ich an sich ganz gut, aber gleichzeitig waren mir die Rezepte, die ich fand, mit normalen Rührteig und Mandarinen zu (im wahrsten Sinne des Wortes) altbacken. Den Zwieback-Nutella-Boden habe ich schon mal bei einem anderen Kuchen probiert und fand ihn superlecker, schön knusprig und auch nicht zu süß. Die Pfirsiche passen auch perfekt zur frischen Schokokuss-Quark-Creme und beim nächsten Mal werde ich auch mal Kirschen ausprobieren, die kann ich mir genauso gut vorstellen. Vom Popcorn brauchen wir ja gar nicht erst reden! Die Schokokuss-Torten, die ich im Internet gefunden hatte, waren alle mit Mandarinen oder den Schokokuss-Waffeln dekoriert, was ich nun nicht ganz so hübsch fand. Popcorn als Torten-Topping habe ich in letzter Zeit immer öfter auf Blogs in Zeitschriften und auf Blogs gesehen und bäm, es gibt dem Kuchen nochmal das gewisse (und knusprige) Etwas!


Die Schokokuss-Torte war nicht nur richtig einfach zuzubereiten, sondern auch superlecker und "mal was anderes". Bei so einem Geburtstagskuchen (und so lieben Gästen!) konnte ich auch über das matschige Winterwetter (und die furchtbaren Foto-Lichtverhältnisse) hinwegsehen!

Kommentare:

  1. Klingt auf alle Fälle nach einer spannenden Kombination :)
    Aber beim Geburtstag geht es ja auch nicht hauptsächlich um den Kuchen, sondern um das Geburtstagskind und das es einen ganz tollen Tag verbringt ;)

    Liebe Grüße
    Elsa

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    1. Ja, klar! Toll ist mein Geburtstag jedes Jahr auf's Neue wieder, aber ein leckerer Kuchen darf ja auch nicht fehlen :D

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  2. Erstmal: Die Torte klingt unglaublich lecker!
    Aber wegen den Sommergeburtstagen.Ich habe im Juni Geburtstag und schon so oft eine tolle Garten-Barbecue-Lampion-Party geplant, aber du steckst nie im Wetter und meistens muss ich auf meinen Alternativplan ausweichen. Du kannst immer fest planen :D

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