HOME             WIR             BLOG             DIY             FOOD             LIFESTYLE              IMPRESSUM & DATENSCHUTZ





Samstag, 2. Januar 2016

Motiviert ins neue Jahr / Wallpaper für euren PC

Na, seid ihr gut ins neue Jahr gestartet? Wir haben haben an Silvester einen entspannten und lustigen Spieleabend veranstaltet, während Juli den vierten Jahreswechsel seines Lebens übrigens trotz all der Knallerei komplett verschlafen hat. Ich glaube, ich habe mir - neben den Klassikern "mehr Bewegung, gesünder essen, weniger stressen lassen, ..." -  noch nie wirklich weltbewegende Vorsätze gemacht und auch dieses Jahr habe ich mir einfach nur vorgenommen das Jahr, trotz all der großen Herausforderungen, so zuversichtlich und entspannt wie nur möglich anzugehen. Als grundsätzlich eher besorgter und nachdenklicher Mensch versuche ich mich von zu vielen Grübeleien abzuhalten und mich auf all die wunderbaren Dinge zu konzentrieren, die 2016 auf mich warten: Dieses Jahr werde ich meine Examensarbeit fertigstellen und abgeben, dieses Jahr werde ich meinen Uniabschluss machen, dieses Jahr plane ich einen Führerschein zu machen, dieses Jahr werde ich wichtige Entscheidungen über meine Zukunft treffen müssen, aber... dieses Jahr werde ich auch zum zweiten Mal Patentante werden, dieses Jahr werde ich einen ganzen Tag mit Juli im Heide-Park Karussell fahren, dieses Jahr werde ich (wahrscheinlich auch mit Juli) wieder ein paar wunderbare Tage in meiner irischen Heimat verbringen und dieses Jahr werde ich ganz bestimmt viele tolle Momente erleben, die sich jetzt noch gar nicht erahnen lassen. One step at a time. Um ehrlich zu sein, werde ich meine Examensarbeit nicht nur dieses Jahr fertigstellen, sondern möglicherweise sogar schon nächste Woche. Darüber freue ich mich natürlich sehr (seeehr!!), aber gleichzeitig kann ich auch gar nicht glauben, dass ich die Arbeit an der Arbeit (höhö), trotz all meiner Sorgen und Ängste, ohne Nervenzusammenbrüche und Burn-Out-Erscheinungen überstanden habe. Ein paar wirre Gedanken zu meiner Motivation und meiner Taktik möchte ich heute mit euch teilen.


Meine Examensarbeit früher als notwendig zu schreiben war eine spontane Schnapsidee. Eigentlich hätte ich die Examensarbeit erst ab Februar schreiben brauchen, um sie im Mai abzugeben und somit alle Deadlines einzuhalten, um im Herbst die Abschlussprüfungen zu absolvieren. Ich hatte aber Angst, dass mir das, zusammen mit einer weiteren Hausarbeit und noch drei Seminaren, zu stressig werden würde. Dann hatte ich Angst, dass meine spontane Schnapsidee schon ab November zu schreiben zu überstürzt sein könnte und mir die Weihnachtszeit ruinieren würde. Hat sie aber nicht. Mittlerweile bin ich so froh, dass ich die kommenden Semesterferien weitestgehend als richtige Ferien nutzen kann und mich viel mehr zusammen mit Resi auf die Ankunft von Julis Bruder oder Schwester konzentrieren und freuen kann - als ich mich dafür im Sommer entschied, die EA früher als eigentlich geplant zu schreiben, war Resi noch gar nicht schwanger, also war das sicherlich ein Wink des Schicksals.

Der eigentliche Schreibprozess, für den ich drei Monate Zeit habe, begann Ende November. Ich bin schon immer sehr zielstrebig gewesen und es fällt mir schwer Aufgaben vor mir herzuschieben. Das ist an sich ja nicht unbedingt schlecht, aber aus dem Grund habe ich dann schon öfter mal komplette Hausarbeiten an einem Wochenende geschrieben, was wiederum auch mit viel Stress und Wahnsinn verbunden war. Ein solches Szenario wollte ich bei der Examensarbeit unbedingt vermeiden und alles so entspannt wie nur möglich angehen. Meine Leitsprüche waren dabei "One step at a time" und "What's comin' will come and we'll meet it when it does" (eines meiner absoluten Lieblingszitate aus Harry Potter). Ich wollte natürlich so schnell wie möglich fertig werden, aber ich habe mir auch versprochen, nicht durchzudrehen und niemals einen kompletten Tag nur am Schreibtisch zu verbringen - bei drei Monaten Zeit sollte es dafür nämlich keinen Grund geben. Ich bin unglaublich froh, dass ich diesen Vorsatz tatsächlich eingehalten habe und glaube, dass ich deshalb von Nervenzusammenbrüchen und Burn-Outs verschont geblieben bin. 

Meist arbeite ich morgens an der EA und verbringe den Nachmittag mit Resi und Juli, auf der Arbeit, mit einem großen Spaziergang oder entspanne beim Lesen, Nähen oder Grey's Anatomy gucken. An zwei Vormittagen in der Woche bin ich in der Uni und manchmal gibt es einfach Wichtigeres (wie mit Juli schwimmen zu gehen), weshalb es auch Tage gibt, an denen ich mich überhaupt nicht an den Schreibtisch setze - und das ist auch völlig okay. Um morgens gut arbeiten zu können, hilft mir ein geregelter Tagesrhythmus. Ich zwinge mich vor Mitternacht ins Bett zu gehen, lese unterhaltsame Bücher, um vor dem Einschlafen auf keinen Fall an die EA zu denken und mein Wecker klingelt jeden Morgen um 7 Uhr. Am Wochenende manchmal auch erst um 8 Uhr. Das ist hart, aber vormittags arbeite ich mittlerweile tatsächlich am effektivsten. Natürlich ist es nicht so, dass ich jeden Morgen hochmotiviert bin und manchmal habe ich auch wirklich überhaupt keine Lust, aber die Aussicht auf einen schönen Nachmittag spornt mich meist an. Außerdem weiß ich ja auch, dass es bald vorbei ist und je mehr ich mich anstrenge, desto schneller ist die Arbeit fertig. Allerdings kann ich nachmittags nur dann aufhören und abschalten, wenn ich zufrieden bin und einen genauen Plan habe, wie es am nächsten Tag weitergehen soll. Wenn ich aufhören würde, wenn ich an einer kniffeligen Stelle bin und nicht weiterkomme, würde ich den restlichen Tag immer wieder daran denken und wäre viel zu frustriert.

Als totaler Listen-Mensch helfen mir To-Do-Listen, um einen Überblick über meine Aufgaben zu haben und kleine Zwischenziele sorgen dafür, dass ich nicht vom großen "Endziel" überfordert bin und mich Schritt für Schritt auf die kleinen Dinge konzentrieren kann. Ohne zu sehr abzuschweifen, ist diese Tatsache sogar thematischer Bestandteil meiner Arbeit, was das Ganze mit dem wissenschaftlichen Hintergrundwissen noch ein bisschen interessanter macht und mir hilft zu verstehen, warum ich funktioniere wie ich funktioniere. Oh man, während ich das hier schreibe, liegen nur noch ein Kapitel und das Fazit vor mir und manchmal muss ich mich daran erinnern, dass ich da nicht irgendwas schreibe, sondern meine Examensarbeit. Nicht zu sehr darüber nachzudenken, was ich tue, hilft aber übrigens auch, um nicht durchzudrehen ;-).

Natürlich hat jeder andere Strategien, mit denen er am besten arbeiten kann, aber kleine Schritt-für-Schritt-Ziele und die Aussicht auf schöne Belohnungen helfen mir definitiv. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die Sonnenuntergang-Fotos mit inspirierenden Zitaten auf Facebook teilen, aber ich schreibe immer mal wieder ein neues Motto auf die Tafel an meinem Kühlschrank, das mich durch eine bestimmte Phase begleiten soll (momentan steht da noch "Santa Claus is coming to town" - so viel dazu :D). Zusätzlich habe immer gern einen schönen simplen Spruch als Desktop-Hintergrund auf meinem Laptop (vorzugsweise auf weißem Untergrund, damit alles schön ordentlich ist). Als "Belohnung" für den gestrigen Fortschritt an der EA habe ich ein bisschen mit Photoshop gespielt und vier simple Hintergründe mit meinen liebsten motivierenden und beruhigenden Sprüchen zusammengebastelt, die ihr sehr gerne herunterladen könnt (oder auf Facebook teilen könnt ;-)). Ich wünsche euch, dass ihr jede Herausforderung, der ihr euch in diesem Jahr stellen müsst, ebenfalls so entspannt wie möglich und ohne Nervenzusammenbrüche bewältigen könnt. Immer dran denken: Es wird vorübergehen!  


1 | 2 | 3 | 4

Die nächsten fünf Wochen werden nochmal hart und hier auf dem Blog wird es dementsprechend etwas ruhiger werden, während ich die EA fertig schreibe und eventuell nochmal überarbeite. Gleichzeitig müssen auch noch ein Referat vorbereitet und eine furchtbare Klausur geschrieben werden. Bei Resi sieht es ähnlich aus, außerdem muss sie auch noch eine schätzungsweise siebzigseitige totaaal öde Examensarbeit lesen und korrigieren (Danke!). Zwei Tage, nachdem ich die Examensarbeit dann Mitte Februar abgebe (und bevor Resi zu schwanger ist), werden wir gemeinsam mit einer lieben Freundin für ein Wochenende nach LONDON fliegen, um u.a. die Harry Potter Studios zu besuchen und..... das ist die allerbeste motivierende Belohnung überhaupt.


Kommentare:

  1. Die Wallpaper lassen sich leider nicht downloaden, ich müsste mich irgendwie bei eurer Dropbox anmelden?! :(

    Und tschaka, durchhalten. Es ist echt alles halb so schlimm, ich hab meine Arbeit auch geschafft damals :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, echt?! Bei mir kann ich die Wallpaper problemlos (über Laptop und auch Handy) runterladen, auch wenn ich nicht bei Dropbox eingeloggt bin. Kannst du mir mal einen Screenshot zur Problemanalyse schicken? :D

      Löschen