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Dienstag, 8. Dezember 2015

Weihnachtsbäckerei: Baileys-Schoko-Kipferl (& Unboxing der November-Degustabox)

Ich habe ja neulich schon berichtet, dass ich dieses Jahr zur Abwechslung mal ein paar neue und außergewöhnlichere Weihnachtsplätzchen backen möchte. Vanillekipferl zählen definitiv zu meinen vorweihnachtlichen All-Time-Favourites, die ich dieses Jahr ohnehin mit Juli backen wollte. Als der Postbote mir neulich die neue, extra weihnachtliche Degustabox überreichte und ich in der Box ein kleines Fläschchen Baileys entdeckte, war mir sofort klar, dass ich den/die Baileys unbedingt weihnachtlich verbacken musste und was würde sich da besser anbieten als köstlich-knusprige Baileys-Schoko-Kipferl?


Natürlich hat Juli nicht wirklich bei der Zubereitung der Baileys-Schoko-Kipferl geholfen. Wir haben gleichzeitig die Teige für normale Kipferl und die superduper Baileys-Schoko-Version geknetet - ich habe mich um letzteren gekümmert und Juli hat aus dem normalen Teig kleine "Würste" (und jede Menge Krümel) geformt und dabei "In der Weihnachtsbäckerei" gesungen.



Für 2-3 Bleche:
250 g Mehl
200 g Butter (weich, in Würfeln)
100 g gemahlene Mandeln
70 g Puderzucker
1 Prise Salz
2 EL Baileys
200 g Schokolade (am besten Zartbitter)

Für den Teig mischt ihr erst das Mehl mit den Mandeln, dem Puderzucker und dem Salz, bevor ihr anschließend die Butter hinzugebt und das Ganze mit den Händen zu einem glatten Teig knetet. 50 g der Schokolade hackt ihr fein und knetet sie, zusammen mit 2 EL Baileys unter den Teig, bevor dieser für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt gestellt wird. Nach der Kühlzeit knetet ihr den Teig nochmal ordentlich durch und rollt ihn zu fingerdicken Teigrollen, die ihr in ca. 3 cm lange Stückchen schneidet, die ihr dann zu Kipferln formt. Die Kekse werden bei 150°C Umluft auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen 15-20 Minuten gebacken bis sie goldbraun sind. Die restliche Schokolade schmelzt ihr über einem Wasserbad und taucht die Enden der Kipferl in die flüssige Schokolade. Lasst die Kipferl anschließend auf Backpapier trocknen und lasst sie euch schmecken! :-)

An dieser Stelle möchte ich mögliche Chemie-Experten fragen, ob es ein Gesetz gibt, das besagt, dass man keinen Alkohol in flüssige Schokolade gießen sollte. Ich hielt es für eine grandiose Idee, auch noch einen Löffel Baileys in die Schokolade zu geben, in die ich die Kipferl tauchen wollte, ... aber als ich den Likör hinzu gab, verwandelte sich die flüssige Schokolade in eine feste, zähe Pampe, die nicht einmal an den Keksen haftete. Auch alle verzweifelten Versuche, die Schoko-Baileys-Masse wieder flüssig zu bekommen, scheiterten kläglich. Vielleicht hätte ich in Chemie also tatsächlich besser aufpassen sollen. Wofür man die Irish Cream aber wirklich gefahrenlos verwenden kann: Heiße Schokolade mit einem Schüsschen, die dann direkt mit den Keksen genossen werden kann.


Die Schokolade und die feine Baileys-Note geben den Kipferln einen ganz besonderen Geschmack und ich kann gar nicht sagen, ob ich die Baileys-Schoko-Variante oder die klassischen Kipferln mit Vanille (auf die Juli übrigens total abfährt!) lieber mag. Resi ist übrigens ein wenig entsetzt, dass wir nie vorher auf die Idee gekommen sind, Baileys-Schoko-Kipferl zu backen und ich die Kekse ausgerechnet jetzt gebacken habe, wo sie die nicht essen darf. Nächstes Jahr dann wieder!


Wie schon gesagt, war die Degustabox diesen Monat ganz besonders weihnachtlich - nicht nur der Inhalt, sondern auch der Karton an sich war ganz liebevoll gestaltet. Würde es spezielle weihnachtliche Themenboxen geben, wäre ich als größter Weihnachtsfan wahrscheinlich die erste, die sie bestellen würde. Wie immer möchte ich euch auch noch zeigen, was ansonsten in der in Degustabox steckte, die wir auch diesen Monat wieder für einen Kuddelmuddel-Test* erhalten haben.


Neben dem kleinen Fläschchen Baileys Irish Cream gab es noch ein Weihnachtsbier von Warsteiner und einen Havanna Special Cocktail von Shatlers - als jemand, der nicht besonders viel Alkohol trinkt (u.a. weil es mir meistens einfach nicht schmeckt), ist das leider nicht so meins. Baileys ist da für mich als Irin-im-Herzen natürlich eine Ausnahme ;-). Besonders gefreut habe ich mich dafür über das Schoko-Müsli von Kölln (immer gut!), das Apfeldessert von Odenwald und die Lindor Kugeln von Lindt und Resi freute sich über den Caramel Apple Pie Tee von Teekanne. Die Spekulatius von Hellma werden wir noch zu einer Spekulatiuscreme verarbeiten und außerdem steckten, neben Powermints von fresh active und Kaffee von Mona, auch noch die richtigen Zutaten für ein klassisches Weihnachtsfestmahl: Spätzle von Albgold, Rotkohl von HAK und Meerettich von Hörrlein. Da ich zugegebenermaßen noch nie selbst Rotkohl (oder Braten oder irgendwas ähnlich "festliches") zubereitet habe, werde ich die Sachen zu Weihnachten einfach mit in die Heimat nehmen.



Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).


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