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Mittwoch, 18. November 2015

Selbstgebackenes Bauernbrot (& Unboxing der Oktober-Degustabox)

Nun, wo ihr bereits wisst, dass sich Resis Familie bald um einen weiteren Krümel vergrößert (♥), fällt es mir sehr viel leichter, euch eine mehr oder weniger sensationelle Schmalzbrot-Geschichte zu erzählen. Obwohl es in meiner Heimat legendäre, von der Stadt veranstaltete "Schmalzbrot-Abende" gibt (no joke!), habe ich selbst nämlich keinen allzu großen Bezug zu... nun ja, Schmalz. Neulich trudelte allerdings die neue Degustabox bei mir ein und neben all den anderen Köstlichkeiten, die ich euch gleich vorstellen werde, steckten in der Box zwei Päckchen (veganes) Schmalz von Deli Reform. Wie jeden Monat schickte ich Resi nach dem Auspacken ein Foto vom Inhalt der Box. Meist kommt von Resi dann direkt ein Vorschlag zur Zubereitung einer Köstlichkeit mit dem Boxinhalt oder ein ähnlicher begeisterter Kommentar. Eine Reaktion, mit der ich jedenfalls nicht gerechnet hatte, war: "SCHMAAAALZ!!!!" - gefolgt von ungefähr zwölf Herzaugen-Emojis. Ich erlebe nun ja schon Resis zweite Schwangerschaft live mit und das, was frische Pfirsiche in der Schwangerschaft mit Juli waren, scheint für Resi im Moment Schmalzbrot zu sein. Fragt mich nicht. Fragt nicht mal Resi, denn sie kann es ja auch nicht erklären. Der Pfrisich-Schmalzbrot-Gegensatz ist übrigens nur einer der vielen Unterschiede zu Resis erster Schwangerschaft, weshalb ich felsenfest davon überzeugt bin, dass Baby Nummer 2 ein Mädchen ist, das ich übrigens "Poppy" nenne, seit Resi mir vor einigen Monaten stolz berichtete, dass das Baby schon so groß wie ein Mohnkorn war. In einigen Wochen werden wir mehr wissen. Zurück zum Schmalzbrot. Nach einer sehr amüsanten Diskussion darüber, wie fotogen und blogtauglich Schmalzbrot ist, beschlossen wir, neben dem Schmalz zumindest ein köstliches, selbstgebackenes Bauernbrot bzw. Graubrot bzw. Sauerteigbrot (habt ihr noch eine andere Bezeichnung?) zu präsentieren.


Habt ihr schon mal mit Sauerteig gebacken? Nein, das hatten wir zuvor auch nicht. So gerne wie ich frisches Bauernbrot auch esse, wusste ich, um ehrlich zu sein, nicht einmal, was genau einen Sauerteig ausmacht. Nach einer kurzen Recherche war recht schnell klar, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten gibt, um ein Sauerteigbrot zu backen - entweder gibt man gekauftes Sauerteig-Extrakt in den Teig oder man setzt den Sauerteig selbst an. Wir entschieden uns für die zweite Variante. Beide Versionen sind wirklich simpel, aber der Gährprozess bei dem selbstgemachtem Sauerteig dauert lediglich vier Tage länger, also plant genügend Zeit ein, wenn ihr ein frisches Bauernbrot zum Frühstück oder Abendbrot servieren möchtet.


Für ein großes oder zwei kleinere Brot(e):

Für den Sauerteig:
400 ml lauwarmes Wasser
400 g Roggenmehl

Für den Brotteig:
300 g Weizenmehl
350 g Roggenmehl
20 g frische Hefe
20 g Salz
300 ml lauwarmes Wasser

Am ersten Tag rührt ihr für den Sauerteig 100 g des Roggenmehls mit 100 ml lauwarmem Wasser in einer großen Schüssel an. Die Schüssel deckt ihr am besten mit einem Geschirrtuch (auf jeden Fall nicht luftdicht!) ab und platziert sie an einem recht warmen Ort, am besten in der Nähe einer Heizung. Nun habt ihr erst einmal 48 Stunden Zeit euch mit Schmalz einzudecken, bevor ihr euch wieder dem Sauerteig widmen müsst. Nach den 48 Stunden fügt ihr weitere 100 g Roggenmehl und 100 ml lauwarmes Wasser hinzu und lasst den Sauerteig für weitere 24 Stunden stehen. Am nächsten Tag fügt ihr die übrigen 200 g Roggenmehl und 200 ml Wasser hinzu und nun müsst ihr nur noch einmal 24 Stunden warten, bis ihr das Brot auch tatsächlich backen könnt.
Nach also insgesamt vier Tagen wiegt ihr 700 g des fertigen Sauerteiges ab und verknetet diesen mit den übrigen Zutaten für den Brotteig. Nun lasst ihr den fertigen Brotteig abgedeckt an einem warmen Ort gehen (besonders gut klappt das bei 50°C im Backofen). Nach der Stunde knetet ihr den Teig noch einmal gut durch und formt ihn zu einem großen Brotlaib (oder zwei kleineren - unser Brot war, wie ihr seht, nicht perfekt geformt und eher etwas breit, was zu recht schmalen Brotscheiben geführt hat, aber das ändert natürlich nichts am Geschmack :-)). Nun lasst ihr den Teiglaib nochmals für etwa eine halbe Stunde aufgehen, bevor ihr ihn bei 200°C für etwa 75 Minuten backt. Wenn ihr das Brot zwischendurch immer mal wieder mit kaltem Wasser bepinselt, wird es besonders schön knusprig.
Den übrigen Sauerteig könnt ihr im Kühlschrank bis zu zwei Wochen lagern, um nach Bedarf ein weiteres Brot zu backen. Hierzu fügt ihr 24 Stunden vor dem "Backtermin" 350 g Roggenmehl und 350 ml lauwarmes Wasser hinzu, stellt den Sauerteig an einen warmen Ort und am nächsten Tag könnt ihr dann schon euer Bauernbrot, wie beschrieben, backen.


Das frische Brot war einfach unglaublich köstlich! Und der Duft nach frisch gebackenem Brot in der Wohnung, herrlich! Ich werde nun versuchen auf jeden Fall öfter Brot zu backen. Ach, Resi hat mich übrigens zum Glück mitessen lassen und mir hat das vegane Schmalz von Deli Reform auf unserem frischen Bauernbrot (mit etwas Salz und frischer Kresse) auch richtig, richtig gut geschmeckt, Somit schließt sich an dieser Stelle auch die Schmalzbrot-Story. Natürlich möchte ich euch aber auch noch zeigen, was ansonsten in der in Degustabox steckte, die wir auch diesen Monat wieder für einen Kuddelmuddel-Test* erhalten haben.


Diesen Monat war die Box recht süß gefüllt und es gab die klassischen Puffreis-Schokowaffeln und Nippolono-Knusperpralinen (so lecker!) von Nippon, Leibniz Minis Black'n White, zwei Monstrous-Lutscher von Chupa Cups (zu Julis Begeisterung), Fruit Apps in den Sorten Beeren Mix und Classic Mix von Top Sweets und zwei Sorten flüssig gefüllte Kräuterbonbons von Ricola, die als "extra stark" ausgezeichnet und auch wirklich seeehr stark sind. Ansonsten gab es auch in dieser Box wieder einige Getränke: "Happy Day"-Mandarinensaft von Rauch (lecker als Schorle), drei Milchdrinks von Saliter, einen isotonischen Drink von Topfit und Grüntee-Matcha von Meßmer. Ansonsten gab es auch noch ein Vollkornbrot mit Cranberries von Pema, das auch wirklich gut geschmeckt hat, aber natürlich nicht mit unserem selbstgebackenen Bauernbrot mithalten konnte ;-).



Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

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