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Donnerstag, 24. September 2015

Rückblick: Jules Summer Bucket List (& eine kleine Autumn Bucket List)

Die Blätter an den Bäumen leuchten schon beinahe kunterbunt, abends wird es nun schon wieder viel früher schummrig und das Haus verlasse ich meist nur noch mit einem Schal (wenn nicht sogar schon mit Winterjacke). Es tut mir leid euch daran erinnern zu müssen, aber der Sommer ist seit gestern offiziell vorbei. Anstatt euch nun zu erzählen, dass der Herbst auch ganz wunderbare Seiten hat, möchte ich euch heute berichten, welche Punkte meiner Summer Bucket List ich tatsächlich abhaken konnte.


Wie ihr sehen könnt, habe ich fast alle Punkte auf meiner Liste durchstreichen können (ohne mich in irgendeiner Weise unter Druck zu setzen), worüber ich mich sehr freue. Mit allen Punkten verbinde ich wunderbare Erinnerungen, die mir einen insgesamt richtig schönen Sommer beschert haben. Ich wünschte nur, ich könnte den letzten Punkt auch schon von der Liste streichen ;-).


1. Limonade machen
Limonade zu machen war einer der einfachsten Punkte meiner Liste. Ich glaube sogar, dass es auch der erste Punkt war, den ich von der Liste streichen konnte, nachdem ich eine unglaublich leckere Matcha-Limo mit Ingwer und Minze zusammengemixt hatte.

2. Ausflug ans Meer
Ein Ausflug ans Meer ließ sich nicht ganz so einfach umsetzen wie die Limonade. Zuerst hatte ich geplant, im Juli während meines Heimaturlaubes einen Tag an der Ostsee zu verbringen, aber das Wetter war leider so miserabel, dass es sich nicht gelohnt hätte. Zum Glück konnten wir dann aber in Irland (Punkt 8) eine schöne Zeit in Bray und an meinem geliebten Strand in Sandymount verbringen. Hach, wenn ich groß bin, brauche ich mindestens ein Ferienhaus an der Küste.

3. Jumpsuit tragen
Ach, ich war so glücklich, als ich zufällig bei einer spontanen Bummeltour durch Marburg einen hübschen Jumpsuit gefunden hatte, der auch noch reduziert war. In der Umkleide schien er gut zu passen und ich habe ihn dann ein paar Tage später bei bestem Wetter auch direkt angezogen. Um dann festzustellen, dass er eigentlich um einiges zu groß war und ich ihn alle paar Minuten wieder in Position bringen musste, um nicht halbnackt zu sein. Nun ja. Nächstes Jahr suche ich mir dann einen schönen und passenden.

4. Picknick
Zum Glück ergaben sich diesen Sommer einige Gelegenheiten für einige Picknickausflüge. Juli und ich picknicken immer besonders gerne auf dem Spielplatz bei mir um die Ecke und er erzählt heute noch davon, wie bei einem unserer Picknicks unser gesamtes Proviant in den Sand gefallen ist ("Für die Vögel!"). An einem besonders schönen Sommertag habe ich außerdem spontan mein Mittagessen eingepackt und bin zum ersten Mal zu einem See hier in der Gegend gewandert - das war dann schon ein richtiges kleines Abenteuer.



5. Mit E. schwimmen gehen
Nach drei Jahren, in denen wir es nicht auf die Reihe bekamen, haben meine Freundin Elena und ich es dieses Jahr endlich geschafft gemeinsam schwimmen zu gehen. Sogar zweimal! Einmal haben wir dafür sogar spontan die Uni sausen lassen. Man muss schließlich Abstriche machen und manchmal einfach mal das Leben genießen.

6. The Script Konzert
Das Konzert von The Script in Frankfurt mit Resi zu besuchen war einer der Punkte, die ich unbedingt umsetzen wollte, aber gleichzeitig war es auch einer der schwierigsten Punkte, da das Konzert bereits ausverkauft war, als wir uns vornahmen hinzugehen. Wochenlang gab es im Internet nur total überteuerte Tickets, aber als es langsam schon knapp wurde, haben wir zwei Wochen vor dem Konzert noch richtig gute und vor allem günstige Karten ergattert. Wir haben das Konzert sehr genossen, auch wenn die Stimmung insgesamt leider irgendwie nicht ganz so gut war.

7. Open-Air Kino
Dieser Punkt war auch ein wenig kniffelig, da ein Besuch des Open-Air-Kinos nicht nur von der Filmauswahl abhängig war, sondern in erster Linie natürlich auch vom Wetter. Resi überredete mich recht spontan dazu einen Film zu sehen, von dem ich vorher noch gar nichts gehört hatte: "Wild - Der große Trip" mit Reese Witherspoon. Falls ihr den Film auch noch nicht kennt, schaut ihn euch unbedingt an! Wir waren beide sehr begeistert und ergriffen und sind uns einig, dass der Film auf jeden Fall zu den Filmen gehört, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte. Da die Story auf wahren Gegebenheiten beruht, habe ich mir mittlerweile auch das Buch von Cheryl Strayed (die Protagonistin) gekauft und freue mich schon darauf es zu lesen. Davon ab war die Atmosphäre im Open-Air-Kino unter dem klaren Sternenhimmel unglaublich schön und hat perfekt zum Film gepasst. Ein Besuch im Open-Air-Kino wird nun jeden Sommer auf meiner Liste stehen.


8. Mit Resi und Juli nach Irland
Hach! Wie erwartet waren die 5 Tage mit Resi und Juli in unserer irischen Heimat ein absolutes Highlight und einfach nur wunderbar. Juli war der allerbeste kleine Reisebegeleiter und mit ein paar Kompromissen klappte auch alles super. Ich versuche im Moment (halbwegs verzweifelt) ein Urlaubsvideo zu erstellen und anschließend hier auf dem Blog mit euch zu teilen, aber auch falls das nicht klappen sollte, werden wir hier bald genauer von unserem Trip nach Dublin berichten.

9. Flohmarktstand
Der Verkauf auf dem Flohmarkt war ein weiterer wetterabhängiger Punkt auf der Liste. Im Juni hatten wir an einem Abend schon das Auto mit all unserem Flohmarktkram vollgepackt, als Juli plötzlich krank wurde. Letztendlich regnete es an dem Tag aber auch nur und so waren wir dann erst einmal doch froh, nicht auf dem Flohmarkt stehen zu müssen. Das holten wir dann nämlich bei bester Sommersonne Ende August nach - allerdings direkt am Tag nach dem The Script Konzert. Wir waren nachts um 1 Uhr aus Frankfurt zurück und standen um 4:30 Uhr gleich wieder auf, um pünktlich um 5:30 Uhr unseren Stand aufbauen zu können. Genau wie im letzten Jahr hat sich der Schlafmangel aber total gelohnt und unser Verkauf war sehr erfolgreich. Alles, was wir auf dem Flohmarkt nicht losgeworden waren (und noch einiges mehr), brachten wir anschließend ins Flüchtlingslager in Marburg - somit waren wir nicht nur unseren ganzen "Kram" los, sondern haben dabei auch noch etwas Gutes getan und anderen Menschen eine Freude gemacht.

10. Täglich 10.000 Schritte
Ich hab's geschafft! Ich hab's geschafft! Ich bin von Anfang Juni bis Anfang September täglich lückenlos (!) mindestens 10.000 Schritte gegangen und gelaufen und habe dabei insgesamt über 600 km (!!!) zurückgelegt. Ich habe hier ja schon ausführlich von meiner Strategie und meiner Erfahrung berichtet und kann euch auch nach drei Monaten sagen, dass ich bis zum Schluss sehr große Freude an dieser Herausforderung hatte und nebenbei auch noch viele tolle Hörbücher gehört habe. Deshalb muss ich an dieser Stelle auch klarstellen, dass es nun natürlich nicht nicht mehr mein Ziel ist 10.000 Schritte zurückzulegen - wenn es mein Alltag zulässt, werde ich nach wie vor versuchen die 7 km zu gehen oder zu laufen, aber ich bin dabei nun nicht mehr so verbissen, diese Aufgabe jeden Tag zu erfüllen. Die lückenlosen 84 Tage waren mein besonderes Sommerprojekt, um bewusst mehr Zeit draußen zu verbringen, unterwegs zu sein und meine Umgebung noch besser kennenzulernen. Das Wetter war meist super und dank der Semesterferien hatte ich meist auch genügend Zeit. Auf der anderen Seite gab es aber auch Tage, an denen ich extra morgens um 6 aufgestanden bin, um die Schritte zurückzulegen, weil ich den restlichen Tag über keine Zeit gehabt hätte. Dann gab es auch Tage, an denen das Wetter absolut furchtbar war und ich mich trotzdem - verbissen wie ich bin - gezwungen habe mit Gummistiefeln, Regenjacke und Regenschirm loszulaufen und dabei ausgerutscht und gestürzt bin oder zwei Stunden später völlig durchnässt nach Hause kam. Natürlich lag das alles nur an mir, weil ich die Herausforderung schließlich unbedingt bewältigen wollte. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es tatsächlich geschafft habe, es macht mir nach wie vor großen Spaß und ich möchte es nach Möglichkeit weiterhin so oft wie möglich beibehalten (gerade als Ausgleich zur näher rückenden Examensarbeit (Punkt 11)), aber es wird nicht mehr meine Nummer-1-Priorität eines jeden Tages sein.

11. Examensarbeit schreiben
Ha, schön wär's! Der vermeintlich wichtigste Punkt meiner Liste ist der einzige, den ich (leider!) nicht wegstreichen kann. Ich würde sogar die Matcha-Limonade gegen eine fertige Examensarbeit eintauschen. Und den zu großen Jumpsuit. Die Examensarbeit diesen Sommer zu schreiben war, um ehrlich zu sein, eine ganz schöne Schnapsidee. Ich hatte unterschätzt, wie viel Vorbereitungszeit das Ganze beanspruchen würde, bevor das eigentliche Schreiben der Arbeit überhaupt beginnen kann und habe den Beginn dieses Zeitfensters nun auf Mitte Oktober (oder November oder...) aufgeschoben. Ich habe schon viel recherchiert und kopiert und angelesen und neue Stifte gekauf (:D), aber ich kann noch gar nicht so gut einschätzen, ob diese Vorbereitung bislang ausreichend ist oder ob ich in ein paar Wochen panisch im Dreieck springen werde. Bislang bin ich sehr entspannt und guter Dinge - ich hoffe, diese Einstellung kann ich in den nächsten Monaten beibehalten. 

Mein Sommer war ganz schön toll. Ich freue mich, dass ich so viele tolle Punkte von der Liste streichen konnte. Ich kann nicht sagen, ob ich all diese Dinge auch so bewusst erlebt hätte, wenn ich sie nicht zuvor auf einer Liste festgehalten hätte. Die Liste hing den Sommer über über meinem Schreibtisch und hat mich täglich an die kleinen Ziele erinnert, die ich mir gesetzt habe. Auf diese Weise hatte ich immer vor Augen, was ich noch unbedingt erleben wollte und nichts "vergesse". Nächsten Sommer würde ich gerne eine neue Liste anlegen...

... weil es bis zum nächsten Sommer aber noch so lange dauert, habe ich mir auch eine kleine Bucket List für den Herbst angelegt. Allerdings wirklich nur eine kleine, damit ich mir nicht zu viel vornehme und mich in erster Linie auf die Examensarbeit konzentriere (jaja...).


1. Examensarbeit schreiben
Dieses Mal aber wirklich. Je nach Anmeldezeitpunkt hätte ich bis Januar oder Februar Zeit, aber meine geheime Mission ist es mit dem reinen Schreiben bis etwa eine Woche vor Weihnachten fertig zu werden, um die Vorweihnachtszeit so richtig genießen zu können. Es ist ja nicht so, dass ich mir die Weihnachtszeit von irgendwas vermiesen lassen würde, aber ich hätte diesen riesigen Klotz dann gerne aus meinem Kopf.

2. Qi Gong Kurs
Zum Ausgleich zu Punkt 1 habe ich mich gemeinsam mit Resi zu einem Qi Gong Kurs angemeldet. Ich wollte schon immer mal ernsthaft Yoga oder etwas ähnliches ausprobieren und hoffe, dass uns der Kurs Spaß macht und mir ein bisschen bei der Stressbewältigung hilft. Der Kurs findet freitagsabends statt und es wäre superduper, wenn ich es hinbekommen würde, die Wochenende examensarbeitsfrei zu gestalten. Da ich aber gar nicht einschätzen kann, wie aufwendig das alles wird, weiß ich nicht, ob dieser Wunsch realistisch ist.

3. Wohnzimmer renovieren
Ha, so viel zu meiner sinnvollen Zeiteinteilung. Ich habe schon seit langem überlegt, ob ich meine altrosa Wohnzimmerwand nicht rauchblau streichen sollte - quasi seit meine Wand überhaupt altrosa ist. Nun ist es wirklich Zeit für ein kleines Makeover und ich bin dabei, mein Wohnzimmer ein bisschen weniger shabby-chic-mäßig und dafür etwas frischer und skandinavischer zu gestalten. Falls ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr bestimmt auch schon gesehen, dass ich meine Wand und meine Stühle diese Woche bereits tatsächlich schon gestrichen bzw. lackiert habe. Nun fehlen noch eine neue Bilderwand und nach Möglichkeit ein neues Sofa (am allerliebsten ein graues Ektorp von Ikea - Sponsoren dürfen sich gerne beteiligen!). Das Endergebnis werde ich euch auch bald zeigen.

4. Pumpkin Pie backen
Seit ich als Zehnjährige erstmals Harry Potter gelesen habe, möchte ich einmal einen richtigen Pumpkin Pie probieren. In diesem Herbst möchte ich das endlich auch tatsächlich umsetzen. 

5. Buchmesse
Als absolute Buchliebhaberinnen waren Resi und ich schon ein paar Mal mit großer Begeisterung auf der Frankfurter Buchmesse, mittlerweile aber schon seit einigen Jahren nicht mehr. Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen die Buchmesse (Als Fachbesucher! Ein Hoch auf unsere berufliche Laufbahn!) gemeinsam mit Juli zu besuchen, der Bücher genau so sehr wie seine Mutter und Patentante liebt. Wir werden uns demnach hauptsächlich in der Kinderbuch-Halle aufhalten und können es gar nicht abwarten ihm den "echten" Grüffelo vorzustellen :-).

Habt ihr euch ein paar schöne Sachen für den Herbst vorgenommen? :)

Falls ihr übrigens noch nicht an unserem großen Geburtstagsgewinnspiel teilgenommen habt, habt ihr noch bis einschließlich Sonntag Zeit euer Los in den Topf zu werfen.

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