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Freitag, 11. September 2015

Julis Gute-Nacht-Ritual (& Dontodent Produktvorstellung)

Viele schlaue Leute halten Gute-Nacht-Rituale für Kinder für extrem wichtig. Sie vermitteln Routine, es gibt keine großen Überraschungen vor dem Schlafengehen und durch sie entsteht eine Sicherheit, die den Kindern helfen soll, vom vergangenen Tag Abschied zu nehmen und sogar gern ins Bett zu gehen. Zugegebenermaßen habe ich mir nie Gedanken über soetwas gemacht, solange Juli im Beistellbett direkt neben mir geschlafen hat. Doch irgendwann -  Juli war beinahe auf den Tag genau sieben Monate alt - fiel uns auf, dass das einzige, was den kleinen Mann am Durchschlafen hinderte wir waren... meist war er das erste Mal wach, sobald wir auch ins Bett gingen und dann jedes Mal, wenn einer von uns nachts auf Toilette musste oder sich räusperte oder sich einfach mal geräuschvoll wälzte. Also beschlossen wir, den Umzug ins eigene Zimmer einige Monate früher als geplant (ich wollte ihn zumindest das erste Jahr bei uns schlafen lassen) durchzuziehen. An diesem ersten Abend entwickelten wir recht unbewusst ein Abendritual, das wir dann jedoch genau so beibehielten und das sich stets altersbedingt an kleinen Stellen veränderte. Zum Beispiel schlief der Kleine zu Beginn immer auf mir in unserem supertollen Schaukelsitz (EMPFEHLUNG!!) bei Kinder Gute-Nacht-Musik ein. Seit er ca. 14 Monate alt ist, ist er dann lieber selbst zu seinem Bett geflitzt :).

Heute möchte ich euch von unserem momentanen Abendritual berichten, das uns wirklich allen hilft, den Tag mit Kinderprogramm zu beenden. Aber vorher müsst ihr natürlich noch wissen, dass Juli nach sieben Monaten Beistellbett und zwei Jahren Gitterbett vor knapp zwei Wochen sein "groooooßes eiiiiiigenes Bett" bekommen hat:


Tatsächlich hatten wir gar keine "Übergangsphase" vom kleinen ins große Bett. Sprich, er ist morgens aus seinem kleinen Bett aufgestanden und hat sich abends stolz wie Oskar ins große Bett gelegt als hätte er nie ein anderes besessen :). Wir schieben das unter anderem auch auf unsere kontinuierliche Abendroutine. Also, lange Rede, kurzer Sinn - so sieht unser Gute-Nacht-Ritual aus:

Zuerst essen wir (wenn möglich alle zusammen) Abendbrot. Je nach Zeit und Muße, essen wir warm oder kalt. Zum Nachtisch bekommt Juli dann seinen Liiiieblingspudding, eine "Paula" (bzw. die günstige Version vom Lidl):


Danach wird sich gewaschen. Mittlerweile holt der Sohenmann sich selbst seinen Waschlappen, klettert auf einen kleinen Hocker, dreht das Wasser auf und wartet, bis es warm wird. Dann macht er den Waschlappen nass, wringt ihn aus und flitzt zur Wickelkommode, wo er gründlichst in allen Ecken geschrubbt wird (erst von Mama oder Papa, dann darf er selbst nochmal ran :D):


Seit seiner Geburt creme ich Juli nach dem Waschen ein - mal sehen, wie lange er das noch  mit sich machen lässt ;). Bisher hatte er noch nie Hautprobleme, aber vielleicht hat er auch einfach eine sehr unproblematische Haut und meine Eincreme-Aktionen nützen eigentlich gar nichts - egal, für uns gehört es zum Abendprogramm und Juli darf dabei natürlich helfen. Hat er dann erstmal seinen Schlafanzug an, werden Zähne geputzt. Mittlerweile weiß Juli sogar, dass Karius und Baktus kommen, wenn man sich nicht die Zähne putzen lässt und laut eigener Aussage kann man dann keine Gummibärchen mehr essen - eine wahre Schande ;).


Habt ihr diese super süße Rabe-Socke-Zahnbürste gesehen? Juli findet sie klasse und wenn ihr auch gern so eine niedliche Zahnbürste für eure Mäuse möchtet, beeilt euch und fahrt zum nächsten dm, bevor sie ausverkauft ist! Auch die Zahnpasta, die wir zur Zeit benutzen, ist von dm. Sie schmeckt nach Erdbeeren und Juli sagt jeden Abend "mhhh", wenn er sie im Mund hat. Dass sie im Ökotest mit "sehr gut" abgeschnitten hat gefällt wiederum der Mama besonders gut ;). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Bereitstellen von Zahnbürste und Zahnpasta!


Sobald die Beißerchen schön gepflegt sind, darf Juli sich eine Gute-Nacht-Geschichte aussuchen und sich einen Schnuller schnappen. Wir setzen uns dann gemeinsam aufs Sofa und lesen. Zuerst lese ich (bzw. der Papa) einmal die Geschichte, danach darf Juli sich das Buch nochmal selbst anschauen. An manchen Tagen möchte Juli auch gerne ein bisschen Gute-Nacht-Musik nebenbei hören.


Anschließend gibts noch einen dicken Kuss und eine Umarmung für den Papa, wir gehen dann alle zusammen in Julis Zimmer, er macht sein Schildkröten-Sternen-Nachtlicht an (so ähnlich wie dieses hier, nur wesentlich günstiger) und klettert selbst ins Bett. Da gibt es dann noch einen Gute-Nacht-Kuss und wir gehen aus dem Zimmer. Hin und wieder kommt er nochmal aus seinem Bett gekrochen, um aufs Klo zu gehen, manchmal ruft er, weil er etwas trinken möchte, aber alles in Allem geht er sehr gerne und auch gut ins Bett. Meistens schläft er durch, nur manchmal möchte er zu uns ins Bett, was er aber auch darf. Seit er sein großes Bett hat, kommt er einfach selbst rüber, klettert wie ein nasser Sack über mich, legt sich in unsere Mitte und schläft weiter - da beschwere ich mich ganz sicher nicht :). Auch wenn er morgens aufwacht, was meist zwischen 6.30 und 7.30 Uhr der Fall ist, kommt er nochmal zu uns getappst um zu kuscheln. Ich liebe es :).

Welche Abendrituale haben sich bei euren Kindern bewährt? Oder haltet ihr sowas für Käse? Und ab wann haben eure Zwerge im "grooooßen eeeeiiiigenen Bett" geschlafen?


1 Kommentar:

  1. Wo ist denn sein großes Bettchen her? Genau so eines suche ich gerade für meinen kleinen Sohnemann :-)

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