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Mittwoch, 1. Juli 2015

Selbstgemachtes Bananen-Erdbeer-Eis

Ein richtig leckeres und erfrischendes Eis, das quasi kein Fett und auch nur natürlichen Zucker enthält und dabei auch ganz einfach zuhause mit nur zwei Zutaten (!) zubereitet werden kann - bis vor kurzem hätte ich vermutet, dass es soetwas nur in der Welt von Disney gibt. Momentan sprudelt die Blogger- und Pinterestwelt nur so vor lauter gesunder Eis-Rezepte auf Basis von... Bananen. Jep, richtig gelesen. Überall wird versprochen, dass gefrorene Bananen nach einer kurzen Runde im Mixer die gleiche cremige Konsistenz hätten, wie richtiges Sahneeis. Natürlich war ich da erstmal sehr skeptisch und natürlich musste ich das Ganze schnellstmöglich selbst ausprobieren.


Für 2 Portionen:
3 Bananen
eine Handvoll Erdbeeren

Zuerst schält ihr die Bananen, schneidet sie in dünne Scheiben (oder lieber in noch kleinere Stückchen) und friert sie in einem Gefrierbeutel oder in einer Dose über Nacht ein. Das Gleiche macht ihr auch mit den Erdbeeren. Laut Pinterest könntet ihr das Obst am nächsten Tag einfach direkt in den Standmixer geben und hättet dann innerhalb weniger Sekunden ein cremiges Eis, aber... das hat bei mir nicht so richtig geklappt. Als ich den Mixer mit dem gefrorenen Obst eingeschaltet hatte, tat sich erst einmal gar nichts. Mein Mixer hat mir bislang immer treue Dienste geleistet, hat für mich Zucker in Puderzucker und gefrorenes Obst und Gemüse in bunte Smoothies verwandelt, aber mit den vielen steinharten Bananen wollte es zunächst nicht so richtig klappen. Erst als sie ein wenig angetaut waren und ich sie mühsam mit der Hand halbwegs auseinander gebrochen hatte (und mir dabei mindestens Erfrierungen zweiten Grades zuzog), konnte mein Mixer endlich was mit ihnen anfangen. Die Konsistenz des Eises war dann auch tatsächlich cremig, aber nicht so fest, dass man mit dem Eislöffel richtige Kugeln formen konnte. Vielleicht hätte man das fertig pürierte Eis nochmal extra einfrieren müssen, aber so geduldig war ich nicht - ich wollte das Eis ja endlich probieren!


Ganz ehrlich: Das Eis ist lecker. Richtig schön fruchtig und cremig. Das sage ich aber auch als jemand, der ohnehin gerne Bananeneis (also echtes) isst. Ich möchte an dieser Stelle nicht behaupten, dass man die Bananen als Eisbasis nicht deutlich herausschmecken würde, aber wenn man noch mehr Erdbeeren (oder was auch immer) hinzugeben würde, wäre der Bananengeschmack sicherlich nicht mehr so intensiv. Ich habe auch gelesen, dass man anstatt der Erdbeeren einfach etwas Erdnussbutter und Kakaopulver mit in den Mixer geben könnte, um so ein köstliches Schoko-Erdnuss-Eis zu zaubern. Das klingt auf jeden Fall auch sehr verlockend und wird demnächst nochmal ausprobiert. Natürlich bieten sich auch zig weitere Variationen an, 3 Bananen sind dabei für 2 Portionen ein guter Richtwert. Wenn das Eis zu fest wird, könnt ihr einfach ein Schlückchen Wasser oder Fruchtsaft hinzugeben. Das Bananen-Erdbeereis kommt zwar nicht ganz an richtiges italienisches Eis heran, aber dafür enthält es nur Fruchtzucker, ist fettfrei, laktosefrei, vegan und paleo. Unsere cleveren Vorfahren aus der Steinzeit hatten bestimmt größten Spaß daran im Sommer Obst aus ihrer Eishöhle zu holen und zu einer cremigen, erfrischenden Masse zu mörsern.


Wäre diese gesunde Eisvariante etwas für euch? :-)

1 Kommentar:

  1. Funktioniert auch gut mir gefrorenen Himbeeren (ca. eine handvoll) und einer nicht gefrorener Banane. Ist dann zwar noch etwas flüssiger aber man hat das Problem mit dem Zerkleinern der gefrorenen Banane nicht.

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