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Dienstag, 14. April 2015

#SpätzleParade: Spätzle Caprese mit Tomate & Mozzarella

Jeder hat sicherlich bestimmte Gerichte und Getränke, die er mit schönen (oder vielleicht auch weniger schönen) Erinnerungen und Erfahrungen verbindet - echte italienische Pizza im Urlaub oder auch einfach frische Wassermelone im Freibad. Mit Spätzlen verbinde ich leider eine sehr unschöne Erinnerung. Die Kurzfassung: An einem sonnigen Sommernachmittag im Jahr 2000 (da war ich 10) wollte ich mir nach dem Mittagessen mit den Nachbarskindern ein Fahrradrennen liefern. Nach geschätzten 10 Metern flog ich allerdings kopfüber über den Lenker und erwachte erst am nächsten Morgen im Krankenhaus mit einer fetten Gehirnerschütterung und einem blau-schwarzen Auge (verursacht vom Druck des Brillenglases). Vor dem Fahrradrennen hatte es Gulasch mit Spätzle zum Mittag gegeben. Natürlich konnten die Spätzle herzlich wenig für meine Unfähigkeit mein Unglück, aber trotzdem konnte ich die schwäbischen Nudeln anschließend mehrere Jahre überhaupt nicht essen. Ich muss gestehen, dass sie auch heute noch immer nicht zu meinen Lieblingsspeisen gehören, aber im Rahmen der #SpätzleParade von Birkel (dazu gleich mehr) habe ich versucht mein Spätzle-Trauma aufzuarbeiten, indem ich sie zu einem Gericht verarbeitet habe, das man einfach nicht nicht mögen kann: Spätzle Caprese - ein kleiner Spätzleauflauf, überbacken mit Tomate und Mozzarella.


Für 2 Personen:
250 g Spätzle
200 g Tomaten, in Scheiben
200 g Mozzarella, in Scheiben
2 Eier
100 ml Milch
1 Zwiebel, sehr fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz & Pfeffer
etwas Öl/Butter zum Einfetten der Form
frischer Basilikum

Zuerst kocht ihr die Spätzle nach Packungsanleitung bissfest, gießt sie ab und schreckt sie anschließend kurz mit kaltem Wasser ab. In der Zwischenzeit verrührt ihr die Eier mit der Milch, der Zwiebel und dem Knoblauch und würzt die Mischung kräftig mit Salz und Pfeffer. In eine gefettete Auflaufform gebt ihr zunächst eine Schicht Spätzle, auf die ihr dann je eine Schicht Tomatenscheiben und Mozzarelle legt. Darauf folgt wieder eine Spätzleschicht, über die ihr anschließend die Eier-Milch-Mischung gießt. Zum Schluss legt ihr noch eine Tomaten- und eine Mozzarella-Schicht auf die Spätzle und dann kann der Auflauf auch schon bei 175°C für etwa 25-30 Minuten in den Ofen. Bevor ihr den Auflauf serviert, könnt ihr ihn noch mit ein paar frischen Basilikumblättern garnieren (die natürlich auch geschmacklich wunderbar passen). Guten Appetit!


Auf die Idee überhaupt etwas mit Spätzlen zu kochen, bin ich durch all die tollen Spätzle-Rezepte gekommen, die momentan auf sämtlichen Blogs zu finden sind. Birkel hat nämlich die #SpätzleParade ins Leben gerufen und ruft Blogger und natürlich auch Nicht-Blogger auf sich bis zum 27.4. ein außergewöhnliches Spätzle-Rezept auszudenken. Dabei winken natürlich auch ganz tolle Preise und jede Menge tolle Inspirationen (mein Favourit: Die Spätzle-Fritatta mit Bärlauch von Vera auf Nicest Things). Wenn ihr auch gerne teilnehmen möchtet, findet ihr alle weiteren Infos hier:


#SpätzleParade Die Initiative für neue Ideen rund um Spätzle. Mehr auf cookin.de/spaetzle



Das war übrigens das erste Mal, das ich - nach meinem Fahrradsturz-Dilemma - überhaupt Spätzle in einem Gericht verarbeitet habe und zum Glück hat so ein italienisch angehauchter Auflauf ja auch quasi überhaupt nichts mit einer traumatischen Gulasch-Beilage zu tun :-).


Mit welchen Gerichten verbindet ihr denn besondere Erinnerungen?

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