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Dienstag, 7. April 2015

Basteln mit Juli: Tiere aus Pappteller

Hallooo, hier ist son ieder (schon wieder) euer Juli. Heute werde ich euch mal was ganz neues zeigen - ich kann nämlich nicht nur prima Kekse backen, sondern mittlerweile auch schon richtig gut malen. Ich fand Malen schon superduper, bevor ich überhaupt wusste, dass Malen Malen heißt und habe dann einfach immer gefragt, ob ich mit "Farben spielen" darf. Ich male aber nicht nur gerne mit Pinseln und Buntstiften, sondern schnappe mir auch immer jeden Kulli, den ich finden kann, um direkt drauf los zu malen. Dabei kann ich auch jede Farbe benennen und male besonders gerne erstmal mit einer Farbe bis sie aufgebraucht ist oder der Stift runterfällt, bevor ich mich auf eine andere Farbe konzentrieren kann. Heute möchte ich euch zeigen, wie man kinderleicht ein paar lustige Tiere aus Papptellern basteln kann - das habe ich neulich nämlich mit Jule gemacht, als Mama am Schreibtisch irgendwas langweiliges für die Schule gemacht hat.



Ihr braucht:
Pappteller
Fingerfarben
Pinsel
Moosgummi
Schere
bunte Federn
bunte Pfeifenputzer
Heißklebepistole
...

Bevor wir angefangen haben, hat Jule hat den Tisch mit alten Zeitungen abgedeckt - das fand ich gut, weil in der Zeitung auch ein Foto von einer Feuerwehr drin war! Ich habe mir auch meinen Malerkittel angezogen und dann konnte es auch schon losgehen. Zuerst durfte der kleine Künstler, also ich, die Pappteller von der unteren Seite bunt mit Fingerfarben anmalen. Eigentlich sind Fingerfarben ja dazu da, um mit den Fingern zu malen, aber weil ich es überhaupt nicht ausstehen kann, wenn meine Finger schmutzig oder klebrig sind, habe ich lieber einen Pinsel benutzt. In der Zeit in der ich gemalt habe, hat die große Helferin, also Jule, schon mal verschiedene Teile (Flügel, Augen, Ohren, Schnabel, ...) aus Moosgummi ausgeschnitten. Wenn ihr schon ein bisschen größer seid als ich, dann könnt ihr das bestimmt auch schon selbst mit einer Kinderschere machen. Wenn ihr fertig gemalt habt, müssen die Teller erstmal trocknen. Das dauert eine ganze Weile, sodass ihr in der Zeit ruhig ein Puzzle machen oder auf den Spielplatz gehen könnt.

(Ach, Snacks sind beim Basteln übrigens auch sehr wichtig!)


Um die Teller dann später in ganz tolle Tiere zu verwandeln, braucht ihr nochmal Hilfe. Jule hat mir erklärt, dass die Heißklebepistole ganz heiß ist und dass ich sie deshalb nicht anfassen darf. Als Jule die Klebepistole dann benutzt hat, habe ich sie extra erinnert: "Orgigig sein, Jule!" (Vorsichtig sein!). Um die Vögel zu basteln, hat Jule die Teller zuerst in der Mitte geknickt und zusammengeklebt und ich durfte dann mithelfen und aussuchen, welche Flügel (Moosgummi), welche Beine (Pfeifenputzer) und welche Federn an jeden Vogel geklebt wurden. Außerdem hat Jule noch Augen und einen Schnabel an jeden Vogel geklebt, aber das seht ihr ja selbst.


Wir haben nicht nur kunterbunte Vögel, sondern auch einen Osterhasen gebastelt. Dazu habe ich einen Teller ganz braun angemalt und später hat Jule zwei lange Hasenohren aufgeklebt und ein Gesicht aufgemalt. Ihr könnt aber auch ganz viele andere lustige Tiere aus Papptellern basteln - wie wäre es mit Löwen mit Wollmähne oder dicken Kugelfischen? Wenn man zwei Teller knickt und zusammenklebt, könnte man auch bunte Schmetterlinge basteln.

Wir haben meine Vögel und den Osterhasen übrigens an meine Zimmertür geklebt. Nun kann ich immer ganz begeistert auf die Pappteller-Tiere zeigen und rufen: "Da! Juli bastelt!". Ach, Türen kann ich nun übrigens auch schon alleine öffnen. Ich glaube, damit mache ich gerade alle ein bisschen wahnsinnig. Schlüssel umdrehen kann ich auch schon, jedenfalls habe ich das neulich schon mal getestet, aber seitdem sind alle Schlüssel verschwunden. Seltsam, oder?

Habt ihr noch andere tolle Bastelideen für Kleinkinder (und große Helfer)? :-)

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