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Dienstag, 11. November 2014

Steckrüben-Möhren-Kokos-Curry mit Hühnchen

Ich habe hier ja schon hin und wieder erwähnt, dass ich halbwegs exotisches Essen sehr gerne mag. Ich esse gerne asiatisch, aber dabei darf es nicht zu scharf, nicht zu süß-sauer oder zu sojasoßig sein. Heute möchte ich euch ein köstliches Curry-Rezept mit Steckrübe, Möhren, Nüssen, Kokosmilch und Hühnchen zeigen, das (mir) nicht zu exotisch und superlecker ist.


Für 4 Portionen
500 g Möhren, geschält und in dünnen Scheiben
500 g Steckrübe, geschält und in Würfeln
2 Zwiebeln, geschält und in Streifen
1 Knoblauchzehe, gehackt
10 g frischer Ingwer, geschält und gehackt
1 rote Chilischote, geputzt und in Ringen
40 g Cashew-Kerne oder Erdnüsse, grob gehackt
3 EL Öl
2 EL Currypulver
300 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
400 g Hähnchenfilet, in Streifen
schwarzer Pfeffer
1-2 TL Speisestärke
Koriander (nach Bedarf)

Dazu: Reis


Zuerst röstet ihr die Nüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett und stellt diese zur Seite. In einem großen Topf (am besten Aluguss) erhitzt ihr dann 2 EL Öl, in dem ihr die Steckrübenwürfel unter Wenden ca. 5 Minuten bratet. Nach 2-3 Minuten gebt ihr die Zwiebeln, die Möhren und den Knoblauch hinzu. Darüber gebt ihr das Currypulver und schwitzt alles kurz an, bevor ihr das Ganze mit der Kokosmilch und der Brühe ablöscht. Hinzu kommen noch die Chili und der Ingwer und dann lasst ihr alles kurz aufkochen und für 10 Minuten vor sich hin köcheln.

In der Zwischenzeit bratet ihr das Fleisch in 1 EL Öl in einer großen, beschichteten Pfanne unter mehrfachem Wenden ca. 4 Minuten lang an und würzt es dabei mit Salz und Pfeffer. Danach gebt ihr das Fleisch mit dem Bratsud zum Curry in den großen Topf. Die Stärke rührt ihr mit etwas Wasser in einem Schälchen an und bindet das Curry damit, bevor ihr das Ganze noch einmal etwa 1 Minute köcheln lasst. Zum Schluss schmeckt ihr das Curry nochmals mit Salz und Pfeffer ab. Das Curry serviert ihr dann je nach Geschmack mit den Nüssen und gehacktem Koriander bestreut und reicht dazu Reis.


Ich mag es total, dass man für dieses Curry keine Zutaten aus dem asiatischen Fachhandel benötigt und das Ganze trotzdem unglaublich köstlich ist. Wenn ihr es gerne schärfer mögt, könnt ihr natürlich mehr Chili oder Ingwer hinzugeben, aber mir reicht das so auf jeden Fall. Koriander ist absolute Geschmackssache und um ehrlich zu sein, überhaupt nicht mein Ding. Zum Anrichten finde ich es sehr hübsch, aber als ein paar kleine Blättchen brauche ich definitiv nicht.


Ich wäre übrigens nie darauf gekommen, eine Steckrübe für ein Curry zu verwenden, wenn ich dieses Rezept nicht auf Lecker.de gefunden hätte, aber das Gemüse passt perfekt zum Rest. Durch das das ganze Geschnippel dauert die Zubereitung zwar etwas länger, aber somit eignet sich das Rezept (nicht nur wegen der Arbeitsteilung) super für einen Kochabend mit Freunden.

Welche exotischen Gerichte kocht ihr am liebsten?


 

Kommentare:

  1. Oh da bekomm ich ja glatt Appetit *-*

    Ich koche auch super gern Curry ^^ bei mir gibt es das meißt als Gemüsecurry, auch richtig gut . Aber ich werd diese Variante auch mal machen ;) Meine Mutter wird sich freuen. Die liebt Curry nämlich genau so sehr wie ich ^^

    Liebe grüße
    Chrissi
    von chrissitallys.blogspot.de

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  2. Mein allererstes Curry. Danke für dieses superleckere und einfache Rezept.
    Es hat allerdings 5 Versuche in verschiedenen Supermärkten gekostet um eine Steckrübe zu bekommen :-D
    LG

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