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Mittwoch, 26. November 2014

DIY: Last-Minute-Adventskalender (+ Printables)

Seit Wochen wimmelt es überall nur so von Adventskalendern - auf all meinen Lieblingsblogs, auf Pinterest, auf facebook und auch im wahren Leben bei meinen Freunden. Als wir in den letzten Wochen gemeinsam durch die Geschäfte gebummelt sind, habe ich fachmännisch viele Tipps zum Befüllen der jeweiligen Adventskalender gegeben und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Resi und ich haben uns gegenseitig schon öfter Adventskalender gegenseitig gebastelt und auch für meine Familie habe ich schon welche zusammengestellt, aber dieses Jahr stand das einfach auf keiner meiner Listen. Es ist wahrscheinlich kein Geheimnis, dass ich gerne plane. Es macht mir einfach Spaß Pläne zu schmieden, Listen zu schreiben und diese nach und nach abzuhaken. So ist es vielleicht auch nicht so überraschend, dass ich alle meine Weihnachtsgeschenke schon seit letzter Woche komplett zusammen habe. Ich habe mir über die letzten Monate Wochen immer mal Notizen gemacht, wenn mir eine gute Geschenkidee für einen Lieblingsmenschen durch den Kopf gehüpft ist und letzte Woche dann tatsächlich die letzten Dinge gekauft. Es macht mir unglaublich viel Spaß Geschenke zu kaufen und zu basteln und gleichzeitig beruhigt es mich immer ein bisschen, wenn ich nicht einige Tage vor Weihnachten noch auf die Schnelle das perfekte Geschenk finden muss. Besonders kreativ kann ich unter Druck nämlich nicht denken und weil ich Geschenke auch oft selber mache, benötigt das schon ein gewisses Maß an Planung. So weit, so gut. Wenn ich also einen Adventskalender basteln oder zusammenstellen würde, würde ich damit wohl eigentlich im Oktober beginnen und mich dabei im Vorfeld ordentlich auf sämtlichen kreativen Plattformen inspirieren lassen. Eigentlich. Anfang dieser (!!!) Woche habe ich mich dann aber plötzlich beim Duschen (im künstlichen Regen kommen mir meistens die besten Ideen) gefragt, warum ich eigentlich dieses Jahr keinen gemeinsamen Adventskalender für meine Familie zusammengestellt habe. Nun ja. Am gleichen Abend, nach insgesamt dreistündigem Aufwand, war ein schlichter, aber dennoch herzlicher Adventskalender für meine Lieben versandbereit verpackt.


Ich hätte einen ganz besonderen, aufwendigen, schönen, ausgefallenen, einzigartigen, phänomenalen, pinterestwürdigen Adventskalender basteln können. Ich hätte diesen Adventskalender mit gut durchdachten, perfekt aufeinander abgestimmten, sorgsam ausgewählten und überraschenden Geschenken füllen können. Ja, das hätte ich machen können, wenn dies keine Jule-untypische Last-Minute-Aktion geworden wäre und ich nicht in einer der vollgestopftesten Wochen des Jahres beschlossen hätte, einen Adventskalender innerhalb kürzester Zeit in einer Nachtschicht zusammenzustellen. Obwohl dieses Mini-Projekt quasi all meinen gut durchdachten Prinzipen der angestrebten Perfektion widersprach, bin ich trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis und hey, die Hauptsache ist es doch lieben Menschen eine Freude zu machen und ihnen die Adventszeit zu versüßen - wer braucht da schon Origami-Faltboxen mit Rentiergeweihen? Falls auch ihr euch noch in letzter Sekunde dafür entscheidet einen Adventskalender zusammenzubasteln, möchte ich euch hiermit ein wenig unter die Arme greifen. 


Für den Adventskalender habe ich innerhalb von 20 Minuten abends nach der Uni auf dem Weg nach Hause in einer Drogerie und in einem Supermarkt eingekauft. Dafür hatte ich mir ein Budget von 15€ gesetzt. Im Vorfeld hatte ich überlegt, wie viele Geschenkchen ich für jeden brauchen würde - jeweils 7 für meine Mutter, meinen Vater, meinen Bruder, ein gemeinsames Geschenk an Nikolaus (einen kleinen Schokonikolaus für jeden) und damit es aufgeht, sollte unser Hund auch noch 2 Überraschungen bekommen.


Weil mir jegliche Zeit fehlte, um mir ein besonderes Verpackungsdesign zu überlegen und weil der Adventskalender am Ende in einem kleinen Karton versandfähig sein sollte, habe ich mich dafür entschieden, die Kleinigkeiten in rotem und braunem Packpapier zu verpacken. Einige Päckchen wurden dann noch mit aufgemalten Sternen oder mit einer Kordel verziert. Das Verpacken hat eine knappe Stunde gedauert. Dann musste ich mir noch überlegen, wie ich am einfachsten kennzeichnen konnte, welches Päckchen an welchem Tag für wen gedacht ist. Ich entschied mich dafür in Windeseile ein paar Sticker am PC zu erstellen und diese einfach auf Klebepapier zu drucken. Das Sticker-Erstellen und Ausschneiden hat bei der ganzen Aktion am längsten gedauert, aber falls auch ihr euch für die Sticker-Variante entscheidet und ihr diesen Eintrag gerade am 30. November lest, nehme ich euch hiermit ein bisschen Arbeit ab - ihr könnt euch einfach meine Sticker herunterladen und ausdrucken. Wenn ihr kein Klebepapier habt, klebt ihr die bunten Kreise einfach mit einem Klebestift auf die Päckchen:

Draufklicken!

Ich habe die Sticker für meinen Kalender dann noch ein wenig abgeändert und die entsprechenden Namen auf die Sticker dazu geschrieben. Ich gehe aber mal nicht davon aus, dass auch ihr Moms, Paps, Andzi und Luke beschenken möchtet :-).


Ich werde die ganze Adventszeit über nicht in die Heimat fahren können, weil ich mit der Uni, dem Praktikum und der Arbeit so viel um die Ohren habe (den Kalender habe ich schnell innerhalb von 10 Minuten fotografiert - die einzige Zeit, die ich diese Woche bei Tageslicht zuhause verbracht habe), aber ich hoffe, dass ich meiner Familie mit dieser Überraschung wenigstens eine kleine Freude machen kann. Der Kalender besteht zwar nur aus vielen kleinen Päckchen, aber in einer großen Weihnachtlichen Schale sieht er bestimmt auch recht hübsch aus. Ich selbst freue mich sooo sehr auf Weihnachten - dann werde ich nämlich natürlich für eine ganze Woche zu meinen Liebsten fahren, all meine Unisachen hier lassen und die Zeit so richtig genießen.

Habt ihr dieses Jahr einen Adventskalender verschenkt oder habt ihr das (nun) auch noch vor?


1 Kommentar:

  1. Ein richtig hübscher Kalender. Die Farbkombi gefällt mir richtig gut und auch deine Prints!!

    Liebe Grüße
    Sophie Kunterbunt

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