HOME             WIR             BLOG             DIY             FOOD             LIFESTYLE              IMPRESSUM & DATENSCHUTZ





Montag, 22. September 2014

Über die Magie von Einwegkameras

Über die letzten 2 Jahre habe ich drei (Einweg-)Kameras vollgeknipst. Alle davon waren unterschiedliche Modelle. Anfang 2013 bekam ich von meiner Schwester eine Kamera als Mitbringsel aus Amerika. Über das Jahr hinweg hatte ich sie immer mal wieder in meiner Tasche und habe auf vereinzelten Anlässen ab und zu 2 oder 3 Bilder geschossen. Die zweite Kamera war meine geliebte Fischaugenkamera, in die ich seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Film gesteckt hatte. Als wir uns Anfang Februar 2014 nach Nepal aufmachten, beschloss ich, das gute Ding einzupacken. Die letzte Kamera habe ich mir Anfang dieses Sommers in einer Drogerie gekauft, und zwar das günstigste Model von allen. Über sämtliche Festivals, Wanderungen und ähnlichen wundervollen Geschehnissen war sie mein Begleiter. Als ich vorletztes Wochenende das letzte Foto mit ihr geknipst hatte, beschloss ich mich, alle drei Kameras zum Entwickeln wegzubringen. 


Vom dem Moment an, in dem ich die Filme und Kameras in den Abgebschlitz einwarf, war die Aufregung auf die Ergebnisse fast unstoppbar. Ich konnte mich kaum mehr daran erinnern, was ich überhaupt aufgenommen hatte und konnte nicht abwarten, diese kleine Reise durch sämtliche Erinnerungen der letzten zwei Jahre zu unternehmen. Als ich heute die drei dicken Päckchen in den Händen hielt, wäre ich in der Schlange zur Kasse am liebsten von einem Bein zum anderen gesprungen. Und genau das ist die Magie von Analog- und Einwegkameras. Es geht darum, die Momente noch einmal zu erleben. Anstatt dass sie in Vergessenheit geraten, fließen die Erinnerungen einem durch Mark und Bein. Von der Drogerie bin ich durch den Regen zu meinem Auto gerannt und blätterte dann voller Faszination durch die einzelnen Bilder. Ich wäre vor Glück am liebsten ganz tief im Sitz versunken. Der spontane nächtliche Besuch meiner Freunde auf ihrer Fahrradtour. Zwischen glücklichen Menschen und Zelten im Wunderland unter Einfluss von magischer Musik. Bunte Farben im Gesicht und lachende Gesichter. Ein Ausblick auf Berggiganten. Ich war wieder da. 


Von ca. 60 Bildern, die ich heute in den Händen hielt, möchte ich euch nur ein paar wenige zeigen. Manche Erinnerungen gehen zu tief. Aber es reicht, um einen kleinen Eindruck zu erhaschen. Probiert es doch auch einmal aus. Ich habe mir heute schon meine nächste Kamera gekauft. Und da ist ganz viel Platz drauf für neue Erinnerungen.





PS: Mein Spezialtipp für euch: Ich benutze bei Einwegkameras zu 95% die Blitzfunktion. Sie werden sonst generell zu dunkel!

1 Kommentar:

  1. tolle bilder! ich liebe es ja analog zu fotografieren und gerade, wenn man einen film über einen langen zeitraum hinweg vollknipst, ist es wirklich immer spannend, was da am ende überhaupt drauf ist! meist kann man sich ja wirklich gar nicht mehr erinnern :) hihi
    liebe grüße,
    maze

    AntwortenLöschen