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Freitag, 8. August 2014

Ganz einfacher Pflaumenkuchen

Mein Papa hatte neulich Geburtstag und zu jedem Geburtstag gehört natürlich (mindestens!) ein Geburtstagskuchen. Deshalb habe ich schon eine ganze Weile vor seinem Geburtstag angefangen durch meine Backbücher und -zeitschriten zu blättern - auf der Suche nach einem besonderen Kuchen oder einer ausgefallenen Torte (es muss doch irgendwann mal einen Anlass geben eine dieser übertriebenen Ombré-Torten auszuprobieren!). Meine fiebrige Suche fand allerdings schnell ein abruptes Ende, als mein Papa verkündete, dass er sich "einen ganz einfachen Pflaumenkuchen" wünscht. Nach genauerem Nachhaken, habe ich dann rausbekommen, dass "ganz einfach" bedeutet, dass der Kuchen einen dünnen, möglichst knusprigen Mürbeteig-Boden hat (bloß kein fluffiger Hefeteig) und Streusel sind der einzig erlaubte Schnickschnack. Hm, na gut. Was sich das Geburtstagskind wünscht, soll das Geburtstagskind auch bekommen.


Für eine 26er-Springform:
ca. 500 g Pflaumen
150 g Butter, geschmolzen
150 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
300 g Mehl
3 Eigelb
1 Prise Salz
etwas brauner Zucker (optional)
etwas Zimt (optional)

Der ganz einfache Pflaumenkuchen lässt sich auch tatsächlich ganz einfach zubereiten. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 180°C vor und verrührt die geschmolzene Butter mit dem normalen Zucker. In eine andere Rührschüssel gebt ihr das Mehl, den Vanillezucker, die Prise Salz und das Eigelb (sagt man "die Eigelb(e)"?!). Zu der Mischung gebt ihr dann die Butter mit dem Zucker und verrührt das ganze mit den Mixer-Knethaken bis ihr einen streuseligen Teig habt - das sollte ganz schnell gehen. 3/4 der Streusel gebt ihr in die gefettete Springform und drückt sie zu einem gleichmäßigen Kuchenboden (am besten mit einem Löffel). Auf den Teig legt ihr dann die halbierten und entsteinten Pflaumen, mit der Schnittkante nach oben. Falls eure Pflaumen noch ein wenig säuerlich sind, streut ihr einfach ein bisschen braunen Zucker über die Früchte. Zum Schluss verteilt ihr die restlichen Streusel auf den Pflaumen - wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch etwas Zimt unter den Streuselteig mischen. Anschließend geht der ganz einfache Pflaumenkuchen für 45-50 Minuten in den Backofen (legt am Besten noch ein Backpapier unter die Springform, falls der Pflaumensaft aus der Form tropft). Alles ganz einfach, ich sag's ja! :-)


Für mich sah sah Ergebnis zwar eher nach einer Pflaumen-Pizza aus, aber das Geburtstagskind hat sich gefreut und allen anderen hat der ganz einfache Pflaumenkuchen natürlich auch geschmeckt. Falls euch der Kuchen so zu öde ist, könnt ihr ihn mit einem Klecks Sahne genießen oder wenn ihr, wie ich, keine Sahne mögt, passt auch ein Kügelchen Vanilleeis super dazu.


Fragt mich übrigens nicht, ob das jetzt eigentlich echte Pflaumen oder Zwetschen oder Zwetschgen waren. Ich glaube, da liegt der Unterschied nur in der Größe oder Dicke der Früchte? Auf meinem kleinen erworbenen Körbchen stand verwirrenderweise übrigens: "Pflaumen - Zwetsch(g)en". Vielleicht ist auch alles einfach das gleiche - für einen Kuchen eignen sich jedenfalls alle Varianten prima!

1 Kommentar:

  1. Ich glaub auch, Pflaumen sind die großen, runden und Zwetschgen die kleinen, ovalen. Aber sicher bin ich nicht :D
    Ich steh auf den ganz klassischen Zwetschgenkuchen mit Hefeteig oder Quark-Öl-Teig, aber wer kann zu Streuseln schon nein sagen ;)
    Liebe Grüße
    Kathi

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