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Mittwoch, 2. Juli 2014

Foto-Challenge: 100 Happy Days ARE OVER!

Ihr erinnert euch doch noch bestimmt an die 100 Happy Days Foto-Challenge, von der ich vor eigentlich gar nicht allzu langer Zeit berichtet habe, oder? Es ist kaum zu fassen, aber die 100 Tage sind... vorbei! Zack, einfach so. Das ist doch unglaublich, oder? Heute möchte ich euch berichten, wie die 100 Tage des täglichen Fotografierens für mich gelaufen sind.


Auf der einen Seite kann ich, wie gesagt, gar nicht glauben, dass die 100 Tage schon vorbei sind, aber auf der anderen Seite kommt es mir so vor, als wäre mein Geländepraktikum in Italien, das ja einen großen Teil meiner Challenge ausmachte, schon vor Eeewigkeiten gewesen. Vor 100 Tagen war es zum Teil noch bitterkalt, der Frühling steckte gerade einmal in den Startlöchern, jetzt kann ich gar nicht genug vom Sommersonnenschein bekommen und meine alljährliche eine (!) Sommersprosse hat sich auch schon wieder auf meiner Nase platziert.


Nach ein paar Tagen hatte ich den täglichen Schnappschuss schon so verinnerlicht, dass ich meist jeden Tag nebenbei mehrere Dinge fotografiert habe, die mich glücklich gemacht haben und dann abends ausgewählt habe, welcher Moment der beste war. Soweit ich mich erinnern kann, gab es nur zwei Tage, an denen ich das Fotografieren fast ganz vergessen hätte. 


Wie ich auch schon nach den ersten 50 Tagen festgestellt habe, sind es wirklich die kleinen Dinge, die mich happy machen - liebe Menschen, gutes Essen, toller Krimskrams und natürlich macht mich auch mein Lieblingsbaby immer ziemlich glücklich.  


Für mich persönlich gab es zwei größere Blöcke, während der 100 Happy Days - zum Einen waren das die zwei Wochen in Italien, die mit ziemlich viel Eindrücken und jeder Menge Eis gefüllt waren und zum Anderen war das Julis Taufe und die damit verbundenen Vorbereitungen, die ganz schön aufregend waren. Dazwischen gab es einfach sehr viele schöne Alltagsmomente. Erst in der letzten Woche meiner Challenge gab es dann einige nicht so schöne Erlebnisse und eher unschöne Tage, die mich kurz überlegen ließen, die ganze Challenge an dem Punkt abzubrechen, aber dann habe ich mir noch einmal bewusst gemacht, dass es bei der Challenge ja auch in erster Linie darum gehen soll, auch an eher düsteren Tagen zumindest einen glücklichen Moment zu finden.


Ich bin insgesamt schon ein recht glücklicher Mensch, aber die Challenge hat mir tatsächlich noch einmal vor Augen geführt, dass wirklich jeder Tag kleine Lichtblicke und besondere Momente mit sich bringt. Hin und wieder ließen sich diese Momente zwar nicht mit der Kamera einfangen, aber die wichtigsten Erinnerungen fange ich sowieso mit dem Kopf und dem Herzen ein. Ganz besonders gut gefällt mir einfach die Vielfalt der Dinge, die ich fotografiert habe - manchmal war es einfach mein Mittagessen, an anderen Tagen ein größeres Erlebnis wie meine erste Blutspende und dann auch einfach ein Schnappschuss vom knallblauen Himmel. Andere Challenges, die mich in der Motivwahl zu sehr eingeschränkt hätten (jeden Tag das Frühstück oder sich selbst fotografieren? Och nee, danke...), wären mir vielleicht auf Dauer zu langweilig geworden, aber die 100 Happy Days haben mir durchweg Spaß gemacht und für mich war es selbst spannend zu sehen, was denn heute wohl der beste Moment werden würde.


Ich schätze, dass mir das tägliche Fotografieren und das Suchen nach einem happy Moment nun erst einmal sogar ein bisschen fehlen werden. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, diese Challenge vielleicht für ein ganzes Jahr auszuprobieren, das wäre nochmal eine spannende Sache. Mal sehen, vielleicht fange ich damit einfach zum Jahreswechsel an - das ist doch schließlich die beste Gelegenheit, um ein ganzes Jahr zu dokumentieren, oder? Ich habe auch schon überlegt, was ich nun mit meinen 100 Fotos anstelle. Es wäre ja auch irgendwie schade, wenn sie einfach nur in meinem Instagram-Account einstauben. Vielleicht lasse ich sie einfach als kleines Fotobuch drucken, durch das ich dann hin und wieder blättern kann, um mich an die 100 kleinen und großen happy Momente zu erinnern.

Ach! Resi hat übrigens passenderweise vor ein paar Tagen auch mit der Challenge begonnen. Ihr könnt auch jederzeit mit ins Happy-Boot springen. Alle wichtigen Infos dazu findet ihr auch nochmal hier.

Kommentare:

  1. Letztes Mal hab ich abgebrochen, diesmal zieh ich es durch! :)
    Wie hast du die Collage gemacht?

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    1. Viel Spaß :)
      Die Collage hab ich mit Photoshop gemacht.

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  2. Eine echt tolle Idee, auch unabhängig von Instagram, ganz für sich selbst :-)

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