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Mittwoch, 16. April 2014

Juli und seine Macken...

Ihr lieben Leserinnen und Leser unseres kleinen feinen Blogs…

ich habe momentan so wenig Zeit, weil ich all die Zeit, die ich eigentlich übrig hätte, in eine fürchterlich blöde, stinklangweilige und sowieso eigentlich aussichtslose Hausarbeit für mein Englisch Studium stecken muss. Diese Hausarbeit hindert mich an so ziemlich allem, was mir Freude bereitet. Sie hindert mich daran, abends einfach völlig erschöpft vom Tag, aber dennoch zufrieden, mit Philipp auf die Couch zu fallen, sie hindert mich daran, an Nachmittagen ohne schlechtes Gewissen (da ist ja noch die Hausarbeit, die ich schreiben muss!!) Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen, sie hindert mich daran zu bloggen, sie hindert mich daran, endlich tolle Kleider, die für die Taufe in Frage kommen, bei zalando zu bestellen und dann wieder zurück zu schicken, weil sie doch nicht so toll sind… Kurz: Eigentlich hindert sie mich einfach am Leben. Ganz offiziell: ICH HASSE DICH, Englisch Hausarbeit! 

Nun habe ich heute aber doch einiges geschafft und möchte einfach mal was ANDERES machen. Also blogge ich. Unsere liebe Jule hat mich vor einigen Tagen auf den Blog „Mama, Couch & Coach“ hingewiesen. Bloggerin Julia hat einen Sohn, der in etwa so alt ist wie mein Julius und sie hat einen fantastischen Eintrag über seine „Macken“ geschrieben. Nun möchte ich mich ihr gerne anschließen und euch von Julis [meist] liebenswerten Macken berichten…

#1: Staubsauger
Kaum zu glauben, aber wahr. Mein knapp 16 Monate alter Sohn hat einen absoluten Fable für Staubsauger. Schon als er noch ein ganz winziges Würmchen war, ist er immer sofort eingeschlafen, wenn ich den Staubsauger angemacht habe [und wieder aufgewacht, sobald er aus war… Glaubt mir, Staubsauger-Geräusche auf Spotify haben mir so manche ruhige Stunde ermöglicht. Nun ja, zumindest halbwegs ruhig. Abgesehen vom ewigen Staubsauger-Gesumme]. Juli hat dem Staubsauger sogar einen eignen Namen gegeben: „DADAAAAAA!“ – nein, keiner weiß warum. Jules Staubsauger findet er so toll, dass er ihm einen eigenen Namen gegeben hat: „DAAAAAADADA“. Und alle Staubsauger machen „wwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww“. Recht hat er ja. Der Staubsauger-Fable geht soweit, dass mein Kind vor Freude kreischt, wenn ich den Staubsauger nur aus seinem Versteck hole und egal wo wir sind – Staubsauger findet Juli überall.

#2: „Acke“
„Acke“ ist wieder eine Wort-Eigenkreation meines Sohnes und bedeutet übersetzt „Stockmann“. Ein Buch, das er über alles liebt, seitdem er es zu Weihnachten von seiner Uroma geschenkt bekommen hat. Julia Donaldson’s „Stockmann“ [viele kennen vielleicht ihr Buch „Der Grüffelo“] wird eines schönen Tages von seiner Familie getrennt, als ihn ein Hund für ein Stöckchen hält, mit dem er spielen kann. Es vergeht ein ganzes Jahr, in dem Stockmann viele viele Abenteuer erlebt und schließlich findet er doch zu seiner Familie zurück und dabei hilft ihm kein Geringerer als der Weihnachtsmann. Eine ganz tolle Geschichte mit wunderbaren Illustrationen von Axel Scheffler. Wenn wir unseren „Acke“ jemals irgendwo verlieren sollten, werde ich es mir für immer danken, Amazon-Prime-Mitglied zu sein…

#3: Katzen
Julius liebt Katzen. Okay, nein, das ist untertrieben. Julius VERGÖTTERT Katzen. Ich glaube, wenn er könnte, dann würde er sie vor lauter Liebe zerquetschen. Gott sei Dank ist er auf die Idee jedoch noch nicht gekommen. Er freut sich immer so sehr, wenn er eine „Atze“ sieht, dass er stocksteif stehen bleibt, über beide Ohren anfängt zu grinsen und sich dann schließlich hinhockt um mit schnalzender Zunge zu versuchen, das Katzentier anzulocken. Blöderweise finden die meisten Katzen kleine Kinder nicht so fantastisch und hauen eher ab… aber der Wille zählt. Ich meine zu wissen, dass es Julis größer Wunsch wäre, eine eigene Katze zu haben. Ich glaube er wäre völlig aus dem Häuschen. Leider sind in unserer Wohnung keine Haustiere erlaubt :(.

#4: Feuerwehr
Okay, mit einem Opa, einem Vater und dem Patenonkel als Mitglieder der Feuerwehr war es ja beinahe abzusehen, dass mein Sohn die Feuerwehr wohl auch irgendwann mögen würde. Nun ja. Es ging schneller als ich dachte. Und er mag sie nicht – er ist buchstäblich verrückt nach ihr. Dieser Wahnsinn geht so weit, dass er anfängt zu schreien, wenn sein Papa zu einem Lehrgang muss oder zu einer Sitzung. Juli will mit. Definitiv. Er will zur Feuerwehr. Als Trost habe ich ihm neulich eine Alarmfahrt auf YouTube gezeigt. Großer Fehler. GANZ großer Fehler. Aber nun gut, zumindest kann ich mich jetzt morgens wieder in Ruhe schminken… ehem…

#5: „ESSEEEEEEEE“
Manchmal könnte man meinen, ich würde meinem Kind das Essen verbieten. Er geiert. Und zwar auf alles, was irgendwie essbar sein könnte. Dabei macht er eigentlich den ganzen Tag nichts anderes. Er steht morgens auf und bekommt nach wie vor eine Milch-Flasche, dann isst er nur knappe 30 Minuten später zusammen mit Philipp und mir Müsli. Während ich dusche und er mir dabei [mehr oder weniger] brav vom MaxiCosi aus [ja, ich muss ihn ja irgendwo anketten, damit er keinen Unfug anstellt] zuschaut, besteche ich ihn mit Keksen oder Apfel-Reiswaffeln. Danach frühstückt er noch ein Toast oder Brot. Zwischen diesem…ehm… dritten Frühstück und dem Mittagessen liegen dann vielleicht noch zwei Stunden. Gut möglich, dass während dieser noch gefühlte fünf Kilo Obst verdrückt werden. Dann das Mittagessen und der Nachtisch. Dann schläft er [bestenfalls] anderthalb bis zwei Stunden. Dann isst er einen großen Joghurt, hin und wieder auch [und manchmal sogar zusätzlich] eine Banane. Wenn wir dann unterwegs sind, isst er wieder irgendwas. Ein Rosinenbrötchen, eine Laugenstange, irgendwas eben. Und dann essen wir meist zusammen warm zu Abend. Ganz ehrlich? Ich würde platzen… aber Juli liebt eben sein „Esse“.

#6: Mama helfen
Egal ob Blumen gießen oder Wäsche aufhängen. Juli ist Mamas großer Helfer. Blöderweise macht er dabei sämtliche Blumen kaputt, schmeißt die frisch gewaschene Wäsche mitten ins Blumenbeet und so weiter… Ich weiß… er meint es wirklich nur gut… puuuuuhhh…

#7: Mwah… Küsse
Juli küsst am liebsten seine Mama. Und seinen Papa. Und Jule. Und seine Oma. Und den Opa. Ach, und seine Cousine. Und Bosse. Und Ida. Und Peter, seine Puppe. Und natürlich die fremde Frau im Aldi. Und den Hund im Tierbuch. Und natürlich „Acke“… Kurz: Juli küsst am liebsten jeden.

#8: Baden
Das Bad steht unter Wasser, die Abermillionen von Badewannen-Spielsachen und Bechern liegen im ganzen Raum verteilt, das Kind gluckst fröhlich und haut noch einmal volle Kanne rein ins Wasser, können Wände eigentlich durchweichen? Egal… Juli ist glücklich. Und je mehr Wasser die Badewanne verlässt, desto glücklicher ist er.

#9 BLABLABLAAAAA
Mit seinen 16 Monaten ist Julius eine unfassbare Labertasche. Er hat grundsätzlich immer das letzte „Wort“ [oder sollte man eher sagen… den letzten Laut?]. Er weiß grundsätzlich auch zu ALLEM etwas zu „sagen“ [oder eben zu… brabbeln]. Er lernt das Sprechen so unfassbar schnell und ich weiß schon jetzt nicht mehr, wie viele Wörter er mittlerweile schon sagen kann – es sind so viele. Ich bin unglaublich stolz, aber manchmal… nur manchmal… da wäre es einfach schön, wenn er einen „Aus“-Knopf hätte… oder ich meine Ohren auf „Durchzug“ stellen könnte.


Juli, ich liebe dich.



Kommentare:

  1. ...Resi...ich liebe dich!!!
    :-* Tine

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  2. Scharf find ich die Staubsaugersache :D

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  3. Hab über Julias Blog gesehen, dass Du an meiner Blogparade mitgemacht hast! Wie schön. Hier ist die Auswertung: http://verflixteralltag.blogspot.de/2014/04/auswertung-der-blogparade.html
    Schön, dass Du mitgemacht hast!
    LG Wiebke

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