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Dienstag, 1. April 2014

A path to a clean and healthy life


Als ich aus Nepal zurück gekommen bin, habe ich mich inspiriert dazu gefühlt, mein Leben zu ändern. Kennt ihr das? Meistens kommt einem dieser Gedanke, wenn man spät Abends im Bett liegt, und sich Gedanken darüber macht, wie man sein eigenes Leben und sowieso die ganze Welt denn jetzt einmal schnell komplett über den Haufen werfen könnte. Oft erscheinen einem all die Geistesblitze am nächsten Morgen jedoch seltsam verschwommen und sowieso unglaublich unerfüllbar. Wie oft ist mir selbiges passiert, und wie sehr komme ich mir manchmal vor, als wäre ich noch an genau dem selben mentalen Punkt wie vor 10 Jahren...
In Nepal ist mir etwas jedoch etwas passiert, was mir Gedanken gemacht hat. Zusammen mit meinen drei Reisebegleitern hatten wir uns vorgenommen, innerhalb von 10 Tagen das Basiscamp eines der wenigen 8000er Berge zu erklimmen. Auf ca. 4200 Metern liegt das eingeschneite Camp, und ein für mich recht anspruchsvoller Weg führt über mehrere Tagesetappen und viele Anstiege bis zum Ziel. Während ich die ersten beiden Tage Schwierigkeiten damit hatte, mit dem Tempo meiner Wanderkumpanen mitzuhalten, fand ich dann doch recht schnell einen guten Rhythmus, und die Faszination der uns umringenden Berge und sagenhaften Landschaften erfüllten mich mit dem Willen, es bis zum Camp zu schaffen. Ich liebe es, zu laufen, und hatte irgendwann das Gefühl, dass mich nichts mehr aufhalten werden würde. Leider machte mir mein Körper am 5. Tag einen Strich durch die Rechnung.  Obwohl ich voller Energie war und wir uns nur noch eine Tagesetappe vom Ziel entfernt befanden, konnte ich kaum einen Schritt mehr gehen, ohne ziemlich unangenehme Atemprobleme mit damit verbundenen Panikattacken zu bekommen. Ich wäre so gerne weiter gelaufen, aber musste schnell einsehen, dass es körperlich für mich keinen Sinn mehr gemacht hätte und auch recht leichtsinnig gewesen wäre. Ich musste im Nachhinein realisieren, dass die schlimmem Atembeschwerden nicht etwa etwas mit der Höhe zu tun hatten, sondern mit meiner Kondition und mit körperlicher Überforderung. Ich bin stolz auf das, was ich geschafft habe, und weiß auch, dass ich über mich hinaus gewachsen bin. Trotzdem reicht meine körperliche Verfassung nicht immer für die Art von Leben, welches ich gerne leben möchte, und das hat mich zum grübeln gebracht. 
Irgendwann möchte ich wieder nach Nepal zurück kehren, und das Basis Camp erreichen. Vielleicht sogar das vom Mount Everest? Ich habe große Ziele, und werde meinen Weg zu diesen ein wenig ändern. 
Die Straße zu einem gesünderem und bewussterem Leben ist lang und kann nicht über Nacht hinter sich gebracht werden. Ich habe mir einen kleinen Plan erstellt, der aus einzelnen, kleinen Challenges besteht, die ich gerne bestehen würde. 


Heilfasten: Vor ca. einem Jahr habe ich es bereits geschafft, eine ganze Woche lang zu fasten, und habe mich danach wie neu geboren gefühlt. Zu fasten ist auch keinen Fall eine gute Art und Weise, um schnell mal ein paar Kilos zu verlieren. Viel eher existiert es dafür, den Körper von innen komplett aufzuräumen und wieder auf Vordermann zu bringen. Ich bin aufgeregt bei dem Gedanken, mir selber diesen Gefallen zu tun. Für mich stellt es eine Art Reinigung von all dem Blödsinn und Müll dar, dem man sich selber ausgesetzt hat; also eine Art Vorbereitung für ein bewussteres und gesünderes Dasein.

Vegane Woche: Ähnlich wie Jule wollte ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit für eine Woche lang ausprobieren, wie es ist, vegan zu leben. Da der Körper nach dem Heilfasten nicht überfordert werden darf, stellen für mich diese paar Tage eine wunderbare Gelegenheit dazu dar, besonders bewusst auf das zu achten, was man isst. Vielleicht entdecke ich diese Art der Ernährung für mich, und möchte sie weiterführen, vielleicht wird es auch nur ein kurzes Experiment bleiben. Ich bin gespannt. 

30 day Shred: Wir alle wissen schmerzhaft, dass viel Bewegung genauso zu einem erfülltem Leben gehört, wie gesundes Essen. Vor einiger Zeit habe ich ein fantastisches Programm entdeckt. Über 30 Tage lang rackert man sich jeden Tag für eine halbe Stunde ab (hört ihr schon meine Liebe für Sport heraus?), und wird am Ende mit einer verbesserten Grundfitness belohnt, mit der man sich größeren Dingen widmen kann. Vor einiger Zeit habe ich sogar die Hälfte des Programms geschafft und mich einfach großartig gefühlt, bis dann so einiges dazwischen kam, wie immer... Dieses Mal kann ich es mir ziemlich gut während der veganen Woche als kleinen Kick vorstellen. Wir werden sehen :)

Color Run: Seit letztem Jahr möchte ich gerne den Color Run mitlaufen. Über 5km rennt man durch Straßen und Gassen, lässt sich dabei mit Farben bewerfen, und wird am Ende mit einer ziemlich bunten Party belohnt. Solche lustigen Events finde ich perfekt als Ziel für etwas, was für mich noch nicht sooo attraktiv ist, wie eben Joggen (Urgs). Wenn man sich erst einmal angemeldet hat, gibt es kein Zurück mehr. Ich möchte gerne in ca. 3 Monaten in Mannheim mitlaufen, und wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, werde ich auf den Tag genau genug Zeit haben, um mich darauf vorzubereiten. 


Das ist eigentlich gar nicht so schwer. Als allererstes möchte ich jeden, der Lust hat, dazu einladen, mitzumachen. Ich möchte ab und zu darüber schreiben, wie es mir bei meinen einzelnen kleinen Hürden ergeht, und vielleicht findet sich ja die ein oder andere Person, die Lust auf die einzelnen Stationen oder sogar auf das ganz Große hat. Außerdem weiß ich: Wenn ihr Bescheid wisst, dann bleibt mir gar nichts anderes übrig, als durchzuhalten. Im Hinterkopf werde ich immer meinen Berg haben, und natürlich die Möglichkeit, dass ich es irgendwann ans Ziel schaffen werde, sei es sinnbildlich im Leben, oder eben wirklich auf 4200 Metern. 
Es geht wie folgt los: 


Mein Wissen über die richtige Art zu fasten habe ich mir vor längerer Zeit selber durch das Lesen vieler Artikel und Anleitungen selber zusammen gestellt. Mein Tagesplan beschreibt eigentlich alles schon recht ausführlich. Die Entlastungsphase ist unglaublich wichtig, damit euer Körper nicht sofort von 100 auf 0 absinkt. So bekommt er die Chance, sich an weniger Essen zu gewöhnen, bevor er 7 Tage ohne Nudeln, Brot, Kuchen und andere Leckereien auskommen muss. Über die 2 Tage esst ihr jeweils verteilt 500g Obst und 500g Gemüse. Die Fastenphase selber ist natürlich kein Zuckerschlecken und erfordert eine Menge Willensstärke und Durchhaltevermögen. Ihr dürft euch jeden Morgen mit einem Löffel Honig belohnen, der euren Zuckerspiegel wieder etwas anhebt und euch einen kleinen Energiekick beschert. 3 Mal in der Woche werdet ihr eine Portion Glaubersalz zu euch nehmen. Das ist recht unangenehm und schmeckt nicht besonders, aber hilft der Reinigung eures Körpers enorm und vertreibt sogar das doofe Hungergefühl. An Tag 4 gönnt ihr euch ein Glas Buttermilch in kleinen Schlücken. Tag 7 endet mit einem kleinen Apfel, der schmecken wird, als wäre er im Paradies gewachsen. Darauf folgen 2 oder 3 Tage, in denen ihr euren Magen nicht überfordern solltet: Kleine Portionen und nicht zu fettige oder schwere Mahlzeiten sind willkommen. Das Wichtigste: Viel Wasser trinken! Euer Körper braucht Flüssigkeit mehr denn je, natürlich geht auch Tee oder ab und zu eine Brühe. Bei meinem letzten Fasten hatte ich Höhen und Tiefen. Anfangs habe ich mich müde und schlapp gefühlt, am Ende hätte ich Bäume ausreißen können und hatte kaum mehr Hunger. Am schönsten ist das Gefühl, wenn man es geschafft hat. 

Ich bin bereit dazu, mich selber etwas zu fördern, und eine nach der anderen Challenge zu meistern. Ich freue mich, wenn ein paar von euch mich begleiten oder vielleicht ein bisschen unterstützen! Der Berg ruft!

1 Kommentar:

  1. Sehr schöner Text. Das mit dem Heilfasten möchte ich auch unbedingt mal ausprobieren. So richtig traue ich es mir aber nicht zu. Ich würde wahrscheinlich schon an der Entlastungsphase scheitern...
    Ich wünsche dir aber viel Glück beim Umsetzen deiner Pläne.

    LG,

    Hanna

    writteninredletters.blogspot.de

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