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Freitag, 21. Februar 2014

Keksliebe: Chocolate-Chip-Cookies

Kuchen, Muffins, Cupcakes und hin und wieder auch mal ein Stückchen Torte werden über das ganze Jahr hinweg gerne und zu jedem Anlass gegessen. Was ich selbst allerdings fast noch lieber als Kuchen mag, sind Kekse. Kekse kann man natürlich zu jeder Jahreszeit in einer riesigen Auswahl kaufen - was mich aber schon immer wundert: Warum werden hier in Deutschland Kekse eigentlich fast ausschließlich nur zur Weihnachtszeit selbst gebacken? Eine der lebenswichtigen Lektionen, die ich während meiner Zeit in Irland gelernt habe, ist dass man Kekse in sämtlichen Variationen zu jeder Zeit backen sollte, sodass man immer mal zum Tee (oder Kaffee) spontan eine hübsche Dose voller selbstgemachter Leckereien hervorzaubern kann. Die Iren haben dafür übrigens nicht so ein gutes Händchen für Kuchen.

Als ich vor einigen Tagen Geburtstag hatte, wollte ich (neben Kuchen) auch unbedingt Kekse servieren und somit meine Plan verwirklichen, dieses Jahr definitiv mehr Kekse zu backen. Ich werde versuchen, daraus eine Keksliebe-Mini-Kategorie hier auf dem Blog zu machen. Angefangen habe ich dabei mit klassischen Chocolate-Chip-Cookies, die wunderbar schokoladig, außen knusprig und in der Mitte so richtig schön chewy sind. In Irland gibt es die an jeder Ecke und hier bei uns kennt man die vermutlich eher von Subway und ein paar wenigen Cafés.


Für ca. 10 große Kekse: 
140 g Mehl
125 g Butter, weich
60 g Zucker
50 g brauner Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
1 Ei
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
100 g Vollmilch-Schokolade

Zuerst hackt ihr die Schokolade grob und heizt dann den Backofen auf 190°C (Umluft) vor. Dann schlagt ihr die Butter, das Salz und den ganzen Zucker schaumig. Danach gebt ihr das Ei hinzu und rührt anschließend das Mehl und das Natron unter die Masse. Zum Schluss mischt ihr die Schokolade unter den Teig. Der Teig ist übrigens ganz anders als weihnachtlicher Plätzchenteig - eher sehr zäh und klebrig. 



Den Teig verteilt in Esslöffel-Häufchen-große Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Dabei müsst ihr unbedingt darauf achten, dass ihr ganz viel Plaz lassen solltet, weil der Teig sehr verläuft und ihr bei z.B. 10 Keksen am besten nur je 5 Häufchen auf ein Backblech gebt. So gebt ihr die Bleche dann in den Ofen und lasst eure Cookies am besten nicht aus den Augen. Sie sollten etwa 8 Minuten lang gebacken werden - das hängt von eurem Backofen ab. Ihr solltet die Kekse herausnehmen, wenn die Ränder sich leicht bräunen und die Mitte noch ein wenig feucht aussieht. Sobald die Cookies aus dem Ofen sind, solltet ihr vorsichtig (die Kekse sind noch ganz weich und zerbrechlich!) das Backpapier mit den Keksen auf ein Kuchengitter (oder einfach auf den Tisch) ziehen, damit die Kekse auf dem heißen Backblech nicht noch "nachbacken".


Die Cookies schmecken frisch (und vielleicht noch ganz leicht warm) am allerbesten, aber in einer Dose sollten sie im Kühlschrank auch ein paar Tage halten - vorher sind sie aber garantiert sowieso alle verputzt! Man kann den Teig nach Belieben variieren und andere Schokoladensorten, etwas Kakaopulver, Nüsse, Smarties, getrocknete Früchte oder Mini-Marshmallows unter den Teig mischen. 


Seid ihr auch heimliche Krümelmonster und sind Kekse eine willkommene Alternative zu Kuchen & Co?

1 Kommentar:

  1. Cookies ♥ Ich liiiiebe sie! Am liebsten mit Pecannüssen, weißer Schoki und etwas Ahornsirup - meine Spezialcookies sozusagen, hehe. Ist doch auch Blödsinn, sich diese selbstgebackenen Leckereien nur zur Weihnachtszeit zu gönnen :) Mindestens 1x im Monat sind die bei mir Pflicht.

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