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Dienstag, 22. Oktober 2013

Painted - and stringart pumpkins


Dass wir den Herbst hier allesamt im Moment wunderschön finden, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein - ich selber freue mich gerade jedoch am allermeisten darüber, dass Halloween näher rückt. Auch wenn dieser zauberhaft gruselige Feiertag hier in Deutschland nicht immer so bunt und ausladend gefeiert wird, wie in Amerika, liebe ich die verschiedenen Arten und Weisen, wie man seine eigenen vier Wände in ein Schauerkabinett oder alternativ in eine Kürbishöhle verwandeln kann. Ich habe mich für Letzteres entschieden.
Ich habe noch nie einen Kürbis ausgehöhlt. Irgendwie ist diese Tradition als Kind an mir vorbei gegangen, und wenn ich jetzt daran denke, dann sehe ich mich halb verzweifelt in der Küche stehen, nachdem schon der dritte Löffel verbogen ist. Habt ihr das schon einmal getan? Stelle ich mir das zu schwer vor, und bin vielleicht einfach nur traumatisiert von all den Hokkaido Kürbissen, die ich im letzten Monat schon unter Ächzen kleingewürfelt habe? Ich werde jedenfalls versuchen, mich dieses Jahr erneut davor zu drücken. Und heute zeige ich euch, wie ihr mir das nachmachen könnt!


Ihr braucht dazu: 
So viele verschiedene Kürbisse wie ihr möchtet
Farbe, zum bepinseln oder zum sprühen (ich hab mich fürs Sprühen entschieden, geht vieeeel schneller!)
Klebeband und eine Schere
Kleine Nägel und einen Hammer
Faden oder Garn


Ich habe mich für zwei verschiedene Arten entschieden, wie ich die Kürbisse bearbeiten wollte. Ich hatte weiße und schwarze Farbe, und wusste, dass ich beide großen Kürbisse in der jeweils anderen Farbe besprühen wollte. In den später schwarzen Kürbis habe ich kleine Nägel gehämmert, und den später Weißen habe ich mit Klebeband beklebt, so dass ein Muster entstanden ist. Nach diesen Schritten sind eure Kürbisse auch schon fertig zum Farbwechsel. 


Zum Glück hat sich heute der goldene Oktober wieder von seiner schönsten Seite gezeigt. So konnte ich es mir draußen im Hof gemütlich machen, und die Kürbisse besprühen. Durch die warme Sonne hat es nicht einmal 10 Minuten gedauert, bis sie getrocknet waren. 
Der spaßigste Teil des Projektes kommt zum Schluss: Ihr dürft das Klebeband abziehen, und eure Nägel mit dem Garn oder Faden verweben. Beim letzteren gibt es kein bestimmtes System, je unordentlich desto besser! 
Den dritten kleinen Kürbis habe ich einfach weiß gelassen, und ein winziges Spinnennetz draufgemalt. Jetzt stehen die Schmuckstücke auf meiner Fensterbank, und jeder darf bewundern, wie sehr ich diese Jahreszeit mag. 
Das Ganze hat nur eine Stunde gedauert, und ich wette, es gibt noch tausend mehr Möglichkeiten, wie man seine Kürbisse anmalen, oder anders kreativ bearbeiten kann. Mir fallen allein schon ein paar ein. Und euch? :)


Ich wünsche euch eine schöne Vor-Halloween-Zeit!

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