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Dienstag, 15. Oktober 2013

How to make a fluffy sidebraid


Lange Haare sind ein Fluch und ein Segen zugleich. An all die Mädels und natürlich auch Kerle, die jeden Tag mindestens einmal darüber nachdenken, einen Rasierer in die Hand zu nehmen und dem Spaß ein Ende zu bereiten: Ich fühle mit euch. Ja, es gibt tausend verschiedene Wege, sie irgendwie aus dem Gesicht zu bekommen, aber sind wir doch mal ehrlich; meistens endet das doch nur in einem unordentlichen Knoten irgendwo auf dem Kopf. Dabei ist unsere Haarpracht doch gerade dazu da, dass wir mit ihnen irgendwie unserer Wunschvorstellung von einer Disney-Prinzessin näher kommen, damit sie sanft im Wind wehen, während jede Locke perfekt sitzt ... Aber wer hat schon die Zeit dazu, für diese Traumvorstellung 3 Stunden vorm Spiegel zu stehen?
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich angefangen, mir so ziemlich alle möglichen Arten und Weisen zu flechten beizubringen, die es auf der ganzen Welt gibt, und habe damit meine Lösung zu finden, dem faulem Dutt zu entgehen! Das Wundervolle daran ist, dass Flechtfrisuren meistens total einfach sind, die Haare aus dem Gesicht halten, und in fünf Minuten sitzen.
Heute zeige ich euch die Methode, mit der ich im Sommer fast jeden Tag die Hitze bestritten habe.


Ihr braucht dazu nur wenige Dinge, und auch das ist ja das Schöne daran. Mit einer Bürste, ein paar Haarklammern, und einem durchsichtigem Gummiband ist es schon getan. Das Glätteisen, Blümchen oder Schleifchen sind nur optional. Ich könnte außerdem ohne mein Haaröl nicht leben, weil es von all den Haardingsies da draußen meine Naturkrause am besten bekämpft, aber das ist abhängig von eurem Haartypen. Ich bin gesegnet und bestraft mit dickem, widerspenstigem Haar, was je nach Laune in eine andere Himmelsrichtung strebt.


Am besten beginnt ihr mit eurem ganz natürlichem Haar, ohne vorher viele Produkte hineinzugeben. Wenn ich viel Zeit habe, locke ich meine Haare vorher mit einem Glätteisen oder meinem Lockenstab, um der Frisur mehr Textur zu verleihen - es geht aber genauso gut ohne.

1 Zuerst nehmt ihr all euer Haar auf eine Seite, und teilt es dann im Nacken in zwei gleichgroße Hälften.

2 Den hinteren Teil greift ihr euch, und flechtet ihn ganz normal, bis ihr ungefähr zwei bis drei mal den Flechtablauf gemacht habt, und auf Ohrenhöhe angekommen seid.

3 Als nächstes trennt ihr vom vorderen Teil eine daumendicke Haarsträhne ab, und zwar von ganz vorne, immer von der Seite, die eurer Nase am nächsten ist. Diese Haarsträhne fügt ihr zu dem Flechtstrang hinzu, der ebenfalls nach vorne zeigt. Dann flechtet ihr ganz normal weiter, bis eine neue Strähne vorne liegt.

4 Dieser Strähne werdet ihr wieder einen neuen Teil eurer Haare aus dem vorderen Part hinzugeben, natürlich wieder der, der am weitesten vorne liegt. Dann flechtet ihr weiter. Wiederholt diese Schritte so lange, bis der vordere der zwei Teile komplett in den hinteren eingeflechtet ist.

5 Nun flechtet ihr einfach ganz normal euren Zopf weiter, und befestigt ihn mit einem Gummi. Am Anfang mag das Alles ein wenig verwirrend erscheinen, aber Übung macht den Meister! Wenn ich durcheinander komme, dann orientiere ich mich daran, welche Strähne in meinem Flechtzopf die dünnste ist, und weiß dann, dass sie die nächste ist, zu der neue Haare hinzugeflechtet werden.

6 Damit das ganze noch ein wenig romantischer oder unordentlicher aussieht, ziehe ich gerne einzelne Strähnen heraus, und locke sie leicht. Dazu nehmt ihr einfach euer Glätteisen, und dreht es mit der Strähne einmal um sich selbst. Dann nach unten ziehen und schwupps - Ihr seid euer Disney-Prinzessin schon einen Schritt näher!
Das Ganze soll aussehen, als wärt ihr morgens aufgestanden, und hättet dann mal eben schnell diese Frisur aus dem Handgelenk geschüttelt - Ist ja auch fast so!


Viel Spaß beim Kampf gegen die Haarpracht, wünscht euch

1 Kommentar:

  1. süßer beitrag und schön erklärt! ich mag die bilder und das ergebnis!
    liebst,
    maze

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