HOME             WIR             BLOG             DIY             FOOD             LIFESTYLE              IMPRESSUM & DATENSCHUTZ





Dienstag, 24. September 2013

Dad's kitchen secrets: Green tomato chutney

Ich habe das riesengroße Glück, einen der genialsten Köche dieses Landes als Vater zu haben. In meiner Erinnerung sehe ich ihn meistens über brodelnden Kochtöpfen, den Holzlöffel schwingend, oder in rasender Geschwindigkeit buntes Gemüse schnippelnd. Jedes Mal, wenn ich ihn in seinem Hotel besuche, verbringe ich Stunden damit, in seiner Küche zu stehen, und seine Hände zu beobachten, wie sie kleine Kunstwerke auf den Teller zaubern. Pünktlich zur Eröffnung unseres Blogs besuche ich ihn eine Woche lang, und schaue ihm dabei über die Schulter, wie er uns seine Geheimnisse offenbart.


Heute präsentiere ich euch dieses wunderbare Chutney aus tiefgrünen, reifen Tomaten, bei deren Anblick mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Ich habe definitiv eine Schwäche für außergewöhnlich gefärbtes Gemüse. Mit etwas Glück findet man diese Schmuckstücke im Supermarkt um die Ecke, ansonsten dürften sie an jedem Gemüsestand beim Wochenmarkt zu finden sein.

1 Liter, oder 5 gefüllte Gläser 
250g geschälte, fein gewürfelte weiße Zwiebeln 
1 gehackte Knoblauchzehe 
1kg gewaschene, grob gewürfelte grüne Tomaten 
10g fein gewürfelter Ingwer 
15ml Weißweinessig 
1 Zimtstange, 1 Chilischote, 2 Sternanis, ein paar Koriandersamen 
40g Rosinen 
200g Gelierzucker 
Etwas Olivenöl


Zuerst geben wir die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Olivenöl in einen Kochtopf und schwitzen sie leicht an, bis das Gemüse durchsichtig erscheint. Nachdem wir die Tomaten in kleine Stücke zerteilt, und bei diesem Vorgang nicht alles weggenascht haben, kommen sie mit allen restlichen Zutaten zu dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch. Die wunderbar riechende Mischung lassen wir eine halbe Stunde auf dem Herd köcheln. Die Zimtstange, das Sternanis und die Koriandersamen kann man auch in ein kleines Netzsäckchen in den Kochtopf legen, damit man die einzelnen Teile nicht später im Chutney suchen muss. Die Mischung wird nun in heiß ausgespülte Gläser gegeben, und wenn diese sofort verschlossen werden, ist das ganze sogar mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar!


Das Chutney schmeckt am allerbesten zu Käse, Brot oder Quark, aber man kann es auch leicht erwärmt zu Fleisch oder Fisch essen, und das bereitet mein Vater wirklich am besten zu! 
Ein Abendessen mit allen möglichen Dips, Aufstrichen und ähnlichen Kleinigkeiten mit einem Stück Brot schmeckt mir einfach am besten. Je voller der Tisch von allen möglichen Leckereien, desto besser! 


Tag Eins meines Besuches hier geht zu Ende, und ich liebe es über alles. Das Hotel meines Vaters ist so etwas wie ein zweites zu Hause, und außerdem lerne ich jedes Mal dazu. Sei es in der Küche, oder in allen anderen Facetten des Lebens. Bis zum nächsten Mal, und lasst es euch schmecken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen